Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein - World Continence Week
Inkontinenz der Frau muss kein Tabuthema sein
Zertifizierte Beratungsstelle des Kemperhofs informiert am Dienstag, 23. Juni umfassend
Koblenz.Schwangerschaft, Geburt, Östrogenmangel und häufige Harnwegsinfektionen - die Risikofaktoren für einen unkontrollierten Urinverlust sind beim weiblichen Geschlecht vielfältig. Und die sogenannte Inkontinenz ist keine Seltenheit: Laut Statistischem Bundesamt erkranken pro Jahr 1,6 Millionen Frauen neu. Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof lädt im Rahmen der sogenannten World Continence Week Patientinnen und Interessierte für Dienstag, 23. Juni, 18 Uhr, in sein Konferenzzentrum ein, sich genauer zu dem Thema „Tabuthema Blasenschwäche - wie kann Frau geholfen werden?“ zu informieren.
Inkontinenz führt in vielen Fällen zur psychischen Belastung
Frank Pelzl, Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, referiert dabei über alles Wissenswerte rund um die verschiedenen Formen der Inkontinenz und die Heilungschancen.
„Unkontrollierter Urinverlust kann bei Frauen in jedem Lebensalter auftreten. In vielen Fällen führt dies zu einer ausgeprägten psychischen Belastung der Betroffenen, die sich aufgrund ihrer Erkrankung oftmals aus Scham von ihrem sozialen Umfeld entfernen“, betont Pelzl und ergänzt: „Daher ist es wichtig, den Patientinnen die Angst vor dem Thema zu nehmen und aufzuzeigen, wie geholfen werden kann.“ Nach dem Vortrag haben Besucher ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen. Der Kemperhof ist zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft, die es sich als gemeinnützige, medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft seit 1987 zur Aufgabe gemacht, Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und den Weg frei zu machen für eine verbesserte Diagnose, Behandlung und Prävention von Harn- und Stuhlinkontinenz.
Ausblick
Der nächste Vortrag dieser Reihe findet am Dienstag, 30. Juni, 18 Uhr, im St. Elisabeth in Mayen statt. Dort widmet sich die Gynäkologie ebenfalls dem Tabuthema Blasenschwäche. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist nicht notwendig. Informationen gibt es bei der Pressestelle, Tel. (02 61) 4 99 - 10 04 oder (0261) 1 37 - 16 85. Eine Gesamtübersicht der Reihe bietet die Seite www.gk.
Pressemitteilung
Gemeinschaftsklinikum
Mittelrhein
