Kult-Biwak der Mayener Stadtsoldaten war wieder ein Highlight
Karnevalisten boten allerlei Überraschungen
Mayens Prinzenpaar „Uschi“ und „Gerd“: „Diese Schau war ein Knüller“
Mayen. „Schauplatz: „Halle 129“ in der Eifelstadt Mayen. Am vergangenen Freitagabend. Man hatte unweigerlich das Gefühl in einer der Hochburgen des Rheinischen Karnevals zu verweilen. Stimmung und Lebensfreude „Pur“. Und der Veranstalter, die Mayener Stadtsoldaten mit ihrem „Boss“ und Kommandanten Johannes Kohlbecher, konnten sich in Verbindung mit dem „Team Halle 129“, an ihrer Spitze Jutta und Frank, glücklich schätzen, dass so viele fastnachtsfroh gestimmte Menschen aus nah und fern ihrer Einladung zum „Mitfeiern“ gefolgt waren. „Ohne meine Mitstreiter und die engagierten Hallenbetreiber, die uns ganz toll unterstützen, könnten wir eine solch große Veranstaltung nicht stemmen“, so Kohlbecher. 17 Jahre langt gibt’s nun dieses Biwak der Mayener Stadtsoldaten, wahrlich eine Kultveranstaltung in Mayen, die von den gerade mal zwei Handvoll Aktiven, dem Anlass entsprechend, „Karnevalswürdig“ gestaltet wurde. Da waren sie alle: die „Leewe Mädcha“ mit ihrer Obermöhn Barbara Münnich, die „Alte Große Mayener KG“, die „Junge Alte Große“, die „Prinzengarde“, die „Grün-Weißen“, die Feuerwehrmöhnen und Jeckije Pänz die „Blauen Funken“, die „Junge Alte Große“, der Alzheimer KV, die „Blauen Funken“, die Hausener Husaren und Möhnen, die Mendiger Stadtsoldaten sowie weitere Korporationen, aus Mayen und im Karneval aktive Akteure aus der gesamten Region wie die Beller Stadtsoldaten und Beller Jäße, der Tanz und Theaterverein Thür, die bunt kostümierten Närrinnen und Narren mit illustren Abordnungen aus Münstermaifeld, Naunheim, Polch, Ettringen mit Prinz Burkhard und der Hochsimmergarde, Kürrenberg, Reudelsterz oder St. Johann, alle waren sie beim Spektakulum der Lebensfreude dabei. Und sie hatten die richtige Stimmung im Gepäck. Ob nun bei dem Opening des Spielmannszuges „Grün Weiße Banausen“ aus Mayen-Kürrenberg, der die Schau musikalisch eröffnete, oder beim Super-Mariechentanz der quirligen Barbara Noll aus Münstermaifeld. Ebenfalls eine schöne Überraschung war der Besuch des Thürer Prinzenpaares Prinz „Jockel I.“ mit seiner Prinzessin „Sandra I.“ vom Kaiserplatz mit Hofstaat und Garde. Eine große Anzahl Karnevalisten boten ein buntes Bild auf der närrischen Bühne mit der KG Rot Weiß Münstermaifeld und dem Möhnenverein der Maifeldstadt.
Einmarsch des Mayener Prinzenpaares
Da erklangen bei der Ordensübergabe neben dem „Mayen Mayoh“ auch oftmals das „Meenste Alaaf“ dann Trommelwirbel und Musik des Fanfarenzuges „Grün Weiß Mayen“ , Einzug und das „Bad in der Menge“ für Mayens gerade mal von OB Wolfgang Treis proklamierte Herrscher, den Strahlemann, Prinz „Gerd“, seine Prinzessin „Uschi“, den beiden Pagen Silvia Voppmann und Yvonne Roos, Mundschenk Detlef Voppmann und dem quirligen Hofnarren Michael Hansen. Sie signalisierten dabei den vielen Närrinnen und Narren, gleich ihr Motto: „Jebore en Maye, de Fasenaacht em Bloot - ejal bo de herküss, hai jaht et Dir goot“. Damit hatten sie in der proppenvollen Halle genau den rechten Fleck im närrischen Herzen der ewig jungen Mayener Faasenaacht getroffen. Eine verschworene Mannschaft, die es sich nicht nehmen ließ, trotz vieler Sessions-Termine bei dieser „Kult-Veranstaltung“ dabei zu sein. Und die „Hochwohlgeborenen“ erlebten, gemeinsam mit den Närrinnen und Narren ein tolles Bühnenprogramm. Da ging es Schlag auf Schlag. Allemal wahre Augenweiden für die Gäste. Da brillierten das Tanzmariechen der KG Kürrenberg, Katrin Gäb, mit „Beinchen rauf und Beinchen runter, das Männerballett „Blue Lagunas“ mit ihrer Karnevals-Programm-Premiere, Prinz Burkhard I: aus Ettringen der mit Hofstaat und Hochsimmergarde angereist war, die Tanzgarde aus Münstermaifeld, sowie die Supermädels der „Meensterer Angels“ und das Ganze mit exzellenter Moderation von Johannes Kohlbecher, und der perfekten Musikbegleitung von DJ „Knallinger“ alias Exprinz Sven Weber aus Hausen. Es war für alle, die dabei waren, ein echter Abend der Lebensfreude. Man kann den Stadtsoldaten und allen die dazu beitrugen nur gratulieren. Und dies gewürzt mit einem dreifach donnernden „Mayen Mayoh“.
