St. Eustachius Schützenbruderschaft Ochtendung
„Kimme, Korn, ran“
Maifelder Schützentreffen war wieder ein Erfolg in der Ochtendunger Schützenhalle
Ochtendung/VG Maifeld. Zum achten Mal kamen die Frauen und Männer in Grün, die nach dem hehren Wahlspruch „Für Glaube, Sitte und Heimat“ agieren, mit insgesamt sechs Mannschaften zum Maifelder Schützentreffen, in diesem Jahre beim Ausrichter, der 32 Aktive zählenden St. Eustachius Schützenbruderschaft, unter ihrem Brudermeister Harald Berressem, in der Ochtendunger Schützenhalle, zusammen. Veranstaltet wurde der traditionelle Treff durch die VG Maifeld.
Teilnahmeberechtigt sind dabei alle schießsporttreibenden Vereine, deren Sitz innerhalb der Verbandsgemeinde Maifeld liegt. Und über 40 Schützenschwestern und -brüder nutzten die Gelegenheit, sich mittels Kleinkalibergewehr im fairen Wettkampf zu messen. Eine Schieß-Kommission, der Lothar Löwenstein (Keldung), Holger Mack (Lonnig) und Horst Kratkrämer (Ochtendung) angehörten, führte dabei die Standaufsicht und ermittelte akribisch genau die Wertung. Natürlich, wie könnte es anders sein, lief alles nach einem genauen Prozedere. Da hieß es beim Anschlag: „stehend aufgelegt“, Handstopp war erlaubt. Fünf Schuss in acht Minuten, die Wertungsscheibe durfte nicht beobachtet werden. Bei einer Mannschaft von vier Schützen, pro Verein konnten maximal zwei Mannschaften starten, wurden die drei Besten gewertet.
Da gab es genaue Kriterien, die besagten: In jeder Gruppe schießt jede Mannschaft gegeneinander. Der Sieger erhält zwei Punkte, bei Ringgleichheit erhält jede Mannschaft einen Punkt. Sollten am Ende mehrere Mannschaften die gleiche Punktzahl haben, entscheidet die höhere Gesamtringzahl über die Platzierung. Je nach Teilnehmerzahl werden die Gruppen gebildet.
Im Übrigen galt die neueste Fassung der Sportordnung des Bundes der historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Der erste Beigeordnete der VG Maifeld, Franz Schmitz, war in Vertretung für Bürgermeister Maximilia Mumm, vor Ort.
Er lobte die Veranstaltung und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schützen-Bruderschaften auf dem Maifeld. „Es ist nicht selbstverständlich, viele Stunden seiner Freizeit im Verein zu opfern. Ich bin begeistert und beeindruckt von den Leistungen aller gleich gesinnten Teilnehmer beim Schützentreffen“, so Schmitz, ehe man zur Ehrung der Erfolgreichen schritt. Mit einem Weinpräsent wurde der Tagesbeste Einzelschütze, Rudi Simonis aus Lonnig (48 Ringe), geehrt. Dann folgten die drei besten Mannschaften. Der erste Preis für Ochtendung II (140 Ringe) war mit 100 Euro dotiert. 60 Euro erhielten die Lonniger (139 Ringe) für den zweiten Platz, und immerhin noch 35 Euro gab´s für die Geringer Schützen (134 Ringe), die den dritten Platz errangen. Auf jeden Fall war es für die Teilnehmer aus den Schützenbünden Mittelrhein/Westerwald - Maifeld und Maria Laach wieder ein schöner Tag inmitten der großen Schützenfamilie.
V.li. Ochtendungs Brudermeister, Harald Berressem, Franz Schmitz, der beste Einzelschütze des Tages Rudi Simonis sowie Lothar Löwenstein
V.li. Lothar Löwenstein und der erste VG-Beigeordnete, Franz Schmitz, gratulieren dem besten Einzelschützen Rudi Simonis aus Lonnig.
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