Turngesellschaft 1888 Polch, Abteilung Gerätturnen männlich
Lars Sippmann tritt bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft an
Bei den Mittelrhein-Titelkämpfen in Niederwörresbach gab es gute Platzierungen
Niederwörresbach. Bei den Meisterschaften des Turnverbands Mittelrhein erturnte sich Lars Sippmann kürzlich die Qualifikation zu den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Gerätturnen. Mit insgesamt mehr als 120 Turnern in zwei Durchgängen aus dem gesamten Turnverband trat hier auch eine qualitativ hochwertige Konkurrenz im Wettkampf an. Daniel Wagenleitner und Andreas Giese konnten verletzungsbedingt nicht teilnehmen. Im Jahrgang der Zwölf- und 13-Jährigen im Gerätesechskampf (Pflicht) stellten sich 18 Turner den Kampfgerichten. Alex Bechtold und Joshua Grabis hatten nicht ihren besten Tag erwischt und mussten Punktverluste hinnehmen. Joshua Grabis wurde 18. Alex Bechtold konnte sich mit guten Übungen am Sprung und am Reck noch Rang elf erturnen.
Nils Sippmann ging im Wettkampf der Zehn- und Elfjährigen in einen Gerätevierkampf. Am Pauschenpferd, Sprung, Barren und Reck zeigte er gute Übungen, musste sich letztlich aber der starken Konkurrenz geschlagen geben. Trotzdem durfte er mit seinem zehnten Platz zufrieden sein. Im Wettkampf der 14- und 15-Jährigen traten insgesamt sieben Turner an. Marvin Degen erreichte hier einen sechsten Platz. Michael Emmer wurde Fünfter. Lars Sippmann hatte einen guten Tag erwischt. Wenn er bei den ersten beiden Geräten auch noch leichte Nervosität zeigte, steigerte er sich im Anschluss von Gerät zu Gerät und schaffte letztlich den Sprung aufs Treppchen. Mit seinem zweiten Platz hat er sich für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft im Juni qualifiziert und wird als einziger Turner der TG dort die Vereinsfarben vertreten.
Dem Kunstturnwart des Turnverbands, Joachim Alt, ist es stets ein Anliegen, auch die älteren Turner in den Wettkampf zu holen, weil er sich hiervon eine Signalwirkung für die jüngeren Tuner verspricht. So hatte sich neben zwei Turnern aus Roßbach und Koblenz-Niederberg auch der Polcher Ralf Schlich motivieren lassen, kurzfristig in einem speziell für die älteren Turner konzipierten Wettkampf anzutreten. Aufgrund des Altersunterschieds wurden die Turner jeder für sich gewertet. Während die drei „älteren Herren“ die Sache durchaus ernst nahmen, standen hier doch der olympische Gedanke und der Spaß am Turnen im Vordergrund. Ralf Schlich durfte aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit mit seinen erturnten Punkten sehr zufrieden sein und das Siegerpodest zusammen mit den beiden anderen Turnern ganz oben besteigen. Die von Joachim Alt gewünschte Signalwirkung wurde auch tatsächlich wahrgenommen.
Lars Sippmann an den Ringen.
