43 neue Auszubildende bei der Bäckerei „Die Lohner‘s“
Miriam Wingender startet Zweitausbildung zur Konditorin
Polch. Dass man bei der bekannten Großbäckerei „Die Lohner´s“ mit Hauptsitz in Polch mit Fleiß und Ehrgeiz durchaus Karriere machen kann, hat sich bei vielen jungen Leuten, die einen Beruf im Bäcker- und/oder Konditorhandwerk anstreben, bereits herum gesprochen. Nicht anders ist es zu erklären, dass die Geschäftsleitung der „Lohner´s“ erst kürzlich sage und schreibe 43 neue Auszubildende in Polch begrüßen konnte, um diese zu Kaufleuten, Bäckereifachverkäufer/--innen, Bäcker/-innen oder Konditor/-innen auszubilden.
Zu den angehenden Konditor/-innen zählt auch die 18-jährige Miriam Wingender aus Kottenheim, die bei den Lohner´s vor drei Jahren ihre Ausbildung zur Bäckerin begann und diese im Juli 2014 als Prüfungsbeste im Kreis Neuwied/Koblenz beendete. Außerdem gewann sie den zweiten Preis beim „7. Junior Kondi Cup“, bei dem es sich um einen Wettbewerb für Azubis handelt, der von einem Zulieferer der Lohner´s jedes Jahr ausgeschrieben wird. Da sie den Wunsch hat, sich weiter zu bilden, strebt die ehrgeizige und wissbegierige junge Dame nun noch eine weitere Ausbildung zur Konditorin an. Auf die Frage, warum sie von der Möglichkeit, ihre Ausbildung um ein halbes Jahr zu verkürzen, keinen Gebrauch gemacht habe, sagt die hübsche Bäckergesellin: „Das wäre aufgrund meines Notendurchschnitts zwar problemlos möglich gewesen, aber ich wollte unbedingt auch das, was in dem halben Jahr gelehrt wurde, mitbekommen. Aufgrund meiner abgeschlossenen Bäckerlehre dauert die Ausbildung zur Konditorin jedoch nur zwei Jahre.“
Dass sie auch bei ihrer zweiten Ausbildung auf die volle Unterstützung der Lohner´s bzw. des Ausbildungsleiters und Bäckermeisters Stefan Göbel zählen kann, versteht sich. Göbel, der bereits seit 15 Jahren bei den Lohner´s arbeitet und sich davon in den vergangenen vier Jahren intensiv mit den Auszubildenden beschäftigte, hat inzwischen ein sicheres Gespür für Talente. „Die meisten Azubis absolvieren bereits vor Beginn ihrer offiziellen Ausbildung ein Praktikum bei den Lohner´s und während dieser kurzen Zeit stellt sich schnell heraus, ob jemand geeignet ist oder nicht“, so Stefan Göbel, der hinzufügt, „Miriam zählt zum Beispiel zu den außergewöhnlich interessierten und engagierten Berufsanwärtern. So hat sie sich bereits im ersten Lehrjahr an Arbeitsabläufe herangewagt, die sich viele noch nicht einmal im dritten Jahr ihrer Ausbildung zutrauen. Wer so eifrig bei der Sache ist, hat bei den Lohner´s selbstverständlich nicht nur die Möglichkeit optimal gefördert zu werden, sondern auch Karriere zu machen!“
