Fiedele Möhnen Rüber eröffnen die Session 2012/2013
Möhnenproklamation in der Villa Kunterbunt
„Karneval mit Herzblut wie früher und mit Spaß an der Freud“ lautet das Motto der neuen Obermöhn Helga II.
Rüber. In dem zur Villa Kunterbunt verwandelten Haus der Gemeinde proklamierten die Fiedelen Möhnen von Rüber am vergangenen Samstag ihre neue Obermöhn. Ab sofort wird Helga II. von der edlen Rose und de good Krombier aus dem Riwerer Fürstenhof“ die jeckigen Möhnen anführen.
„Karneval mit Herzblut wie früher und mit Spaß an der Freud“ ist das Motto der neuen Regentin, die neben ihren Aufgaben als amtierende Vereinsvorsitzende zukünftig auch noch repräsentative Pflichten übernehmen wird. Dies wird ihr nicht schwerfallen, ist sie doch als derzeitige Trägerin des „Maifelder Krombierjeckordens“ in der ganzen Region bekannt. In ihrer Antrittsrede verriet sie, dass Ehemann Walter dem Vorhaben etwas skeptisch gegenüberstand: Wellsde de datt och noch an de Hals benne? habe er gefragt. Dazu hatte sie gleich die passende Antwort parat: „Wenn net jetz, wann dann?“
Stolz ist Helga II. besonders darauf, dass ihre Tochter Tanja zu ihrem Gefolge gehört. Zuvor wurde die seit vier Jahren amtierende Obermöhn Angelika I. von Stadt und Land gebührend verabschiedet. Mit ihrem Gefolge begeisterte sie als tanzende und säbelschwingende Piraten das begeisterte Publikum. Zum Abschluss resümierte sie: „Vor vier Jahren sind wir in See gestochen, sind in fremden Gewässern gesegelt und haben die eine oder andere Klippe umschifft. Nun endet heute unsere Seefahrt und die Mannschaft wird gewechselt.“
Auch die neuen Polcher Tollitäten Prinz Guido I. vom gläsernen Bau und ihre Lieblichkeit Prinzessin Heidi I. vom Kowelenzer Schängelche, die mit großem Anhang erschienen waren, hatten großen Spaß und machten aktiv auf der Bühne mit. Für die Überraschung des Abends sorgten die fünf Koblenzer Stadtsoldaten, die mit Trommel und Trompete das Publikum mit ihrer Regimentsmusik bei Laune hielten. Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgte Musikus Rainer Löhr.
