Fraktionsgemeinschaft „Ich tu’s / DIE LINKE.“
Öffentliche Fraktionssitzung
Ochtendung. In wunderbarer Umgebung des Gartens vom Kaminstüffje traf sich die Fraktionsgemeinschaft „Ich tu’s / DIE LINKE.“ zu ihrer öffentlichen Fraktionssitzung. Es standen Themen aus Ochtendung im Vordergrund. Jürgen O. Stange schilderte einen Überblick der Situation im Dorfe. Zum „Versilbern vom Ochtendunger Tafelsilber“, Verkauf von gemeindeeigenen Häusern zu einem „Schleuderpreis“, wurde von der Fraktion bestimmt, dass der Landesrechnungshof nun eingeschaltet werden muss.
Zum Thema Zufahrt Seibertspfad über die Friedrich-Ebert-Straße, welche als Spielstraße ausgewiesen war und ist, gab es klare Vorstellungen: Da es nach den Plänen der Ortsgemeinde auf jeden Fall eine höhere Autofahrbelastung geben wird, darf auf keinem Fall die Spielstraße aufgegeben werden! Sollte dort Zone 30 Km/h kommen, dann wird die Lärmbelastung für die Anwohner unzumutbar, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Aziz Aldemir. Die Bürger haben auch wegen der verkehrsberuhigten Straßennutzung dort ihre Häuser gebaut. Hinzu kommt noch, wer bezahlt bei dieser neuen Beanspruchung die Schäden auf dieser Straße? Die Fraktionsgemeinschaft „Ich tu’s/DIE LINKE.“ regt darüber hinaus an, dass für die Bauphase eine Baustraße von vor dem Ochsentor (von der Autobahn kommend) über schon vorhandene Wirtschaftswege das Baugebiet Seibertspfad erschlossen wird.
Zur Burg Wernerseck. Hans Peter Juchem (FWG) und Jürgen O. Stange (Ich tu’s) sind öffentlich angegriffen worden, weil sie verantwortlich mit den Steuergeldern der Bürger umgehen. Schon seinerzeit ist darauf hingewiesen worden, dass die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier, wegen der klammen, selbst verschuldeten Haushaltslage, diese erneuten Sanierungsausgaben für die Burg nicht genehmigen wird. Das steht nun auch so im Raume! Jürgen O. Stange schlug vor, eine Großveranstaltung an der Burg zu organisieren, wie seinerzeit im Goloring, wo bis zu 1.000 Besucher teilnahmen. Hier kämen Gelder rein, die entsprechend genutzt werden könnten. Über die Kreisverwaltung, die Ortsgemeinde, ist er an den Vorsitzenden des Heimatvereins Ochtendung, Günter Gries verwiesen worden. Bei einem persönlichen Gesprächsversuch bezüglich der Organisation verbat sich dieser weitere Kontakte zu ihm.
Zur nächsten VG-Ratssitzung stellt die Fraktionsgemeinschaft einen Antrag auf eine Katzenverordnung. Frei laufende Katzen vermehren sich unkontrolliert, verschmutzen die Gehwege und leiden auch sehr oft selber.
Tierschützer fordern seit Langem eine Kastrationspflicht und einen Chip für jede freilaufende Katze. 173 Gemeinden in Niedersachsen und 73 Gemeinden in NRW haben sie schon. In RLP gibt es im Kreis Ahrweiler eine Gemeinde, die eine solche Katzenverordnung eingeführt hat.
Pressemitteilung der
Fraktionsgemeinschaft
„Ich tu’s / DIE LINKE.“
