Die Chronik zu 1050 Jahre Ochtendung
„Of demo dinge“
Ein etwas anderes Buch zeigt Ochtendung in der Vergangenheit und Heute
Ochtendung. Mitten im Dorf wurde an einem Teich Wäsche gewaschen und zum Bleichen auf die Wiese gelegt. Zwei Lausbuben liefen natürlich über die saubere Wäsche. "Noch einmal und ich tunke dich in den Teich." Natürlich passiert es, die Mutter nimmt den Jungen und steckt ihn in das Wasser. Als er heraus kommt zeigt er auf seinen Freund und sagt: „Och denn dung.“ Eine schöne Geschichte, die wie der Vorsitzende des Heimatvereins Günther Gries als die wahre Erklärung für die Entstehung des Ortsnamens Ochtendung aus der Bevölkerung heraus gewachsen hält. Dennoch vielleicht nur eine Erzählung, man weiß es nicht so genau. Aber diese Geschichte und noch vieles Interessantes mehr können die Bürger des Ortes nun in einem Buch gerne selbst nachlesen. „Ochtendung - 1050 Jahre und mehr“ wurde in zwei Jahren außerordentlicher Arbeit und Engagement nun der Öffentlichkeit in einer Präsentation mit Stolz vorgestellt. Insgesamt 15 Autoren arbeiteten an dem 407 Seiten starken und in 27 Kapiteln aufgeteilten Buch. 1.000 Exemplare wurde aufgelegt und es liegen bereits 500 Vorbestellungen auf dem Tisch. Geschichten aus Ochtendung, von Ochtendungern, aus dem Schulwesen, von der Genoveva-Legende bis zum Goloring - eben Ochtendung in der Vergangenheit und Heute. Anlässlich der 1050-Jahr-Feier des Ortes haben sich die Initiatoren zu dieser außergewöhnlichen Umsetzung entschieden. Und dies war ganz richtig, denn nun können alle Einwohner die vielen interessanten Geschehnisse in und um Ochtendung nachlesen und vielleicht den Ort so noch besser kennenlernen. Die Familiengeschichten aus der NS-Zeit sind dabei genauso interessant, wie auch die Baugeschichten, Geschichten vom Mittelalter bis heute, die Bronzezeit bis hin zur Römerzeit, die Baugeschichte und die Entwicklung daraus oder auch die katholische Kirchengemeinde und auch die evangelischen Christen im Ort. Viele Themen und mancher hätte gerne noch mehr Seiten in dem Buch gehabt, so viel gibt es zu erzählen. Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch zeigte sich stolz auf das gelungene und einmalige Werk. Sie selbst hat natürlich auch mit einem eigenen Thema zum Gelingen beigetragen. Eine „Meisterleistung“ nannte sie mit Recht das Buch bei der Vorstellung. Auch kommt in dem Buch die Ochtendunger Mundart aber auch der Karneval nicht zu kurz, denn beides ist und war für die Geschichte des Ortes und seine Bewohner wichtig. Das Buch ist kein reines Bilderbuch, enthält daneben aber umfangreiche Fotos und Kartenmaterial. Dr. Dieter Puschke, Beigeordneter der Gemeinde hatte dabei in mühevoller Arbeit das Layout übernommen und auch er freute sich über dieses ausgezeichnete Buch. Die vorliegenden Exemplare werden sicher schnell ausverkauft sein, so hofft man zumindest und daher sollte sich jeder dieses Buch nun kaufen. Interessenten erhalten es im Gemeindebüro, bei der VR-Bank, der KSK und auch bei Petras Lottoeck in Ochtendung („Of demo dinge“).
Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch und Dr.Dieter Puschke (Beigeordneter der Ortsgemeinde) halten ihre Meisterleistung „Ochtendung 1050 Jahre und mehr“ in den Händen.
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