Ochtendung glänzte mit einem weiteren Highlight im Rahmen der 1050 Jahr Feier
„Offene Höfe und Gärten“ begeisterten
Ochtendung. Wenn man in Ochtendung feiert, dann richtig, prächtig und gemeinsam. So auch jetzt bei den „offenen Höfen und Gärten“. Zwei Tage lang ein prächtiger Garten nach dem anderen, kulinarische Köstlichkeiten, Unterhaltung an verschiedenen Plätzen, Höfen und Gärten in ungeahnter Schönheit. So konnte man die Ortsgemeinde und seine Bürgerinnen und Bürger einmal direkt kennenlernen und ihre offenen Höfe bewundern.
Anlässlich des Ortsjubiläums „1050 Jahre Ochtendung“ kam die Idee, die Höfe und Gärten einmal für die Allgemeinheit zugänglich zu machen. Ein Orga-Team rund um Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch, dem Obst- und Gartenbauverein, Vereine, Firmen und vielen weiteren fleißigen Helfern erarbeitete ein Konzept und bekam so 28 Teilnehmer für diese sehr breit aufgestellte Veranstaltung zuammen.
Blumen, Kräuter, Gärten, Sträucher und kulturelle Geschichten konnten man bei den Ausstellern, in den Höfen und bei den Mitstreitern erleben. Die Gastronomie hatte sich ebenfalls bestens mit eingebracht und auch kleine gastronomische Leckereien wurden fast überall angeboten. Ein buntes Treiben konnte man an beiden Tagen in fast ganz Ochtendung erleben. Ganze Familien schlenderten durch die Straßen, besuchten den großen Blumenhof, genossen dort eine Weinprobe, schauten dem Kunstschmied Michael Ringel in seinem Elternhof beim offenen Schmiedefeuer über die Schultern. Im Hof Kirchrath und Kastor bewunderte man Airbrush-Kunst und auch Gemälde der Kunstmalerin Monika Kastor und im Sonnenschein glitzerten die Edelsteine von Regina Knapinski. Und gleich am Eingang dieses Hofes ging man mit Mechtild Henkel auf eine kulinarische Entdeckungsreise. Exklusive Gewürzmischungen, Essig, Öle, Senf und natürlich Tee in allergrößter Vielfalt rundeten hier das Angebot ab. Die „Gitarrengruppe Ingrid Jülich“ hatte es sich in einer Scheune des Hofes „Leo Bender“ gemütlich gemacht und brachten musikalische Klänge in die Klöppelsgasse. In diesem ausgesprochen heimeligen Innenhof wechselten zudem die musikalischen Darbietungen und so wurde immer wieder neues Publikum angelockt.
So manchesSchätzchen war zu entdecken
Selbst Bürger der Ortsgemeinde waren überrascht von den Schätzchen, die in so manchem Hof, an denen man sonst achtlos vorbeifährt, schlummerten. Liebevoll gehegt und gepflegt, sehr schön anzusehen und sehr einladend für jeden Gast. Genauso gastfreundschaftlich, wie die Ochtendunger selbst und so war es nicht verwunderlich, dass viele Besucher auch aus der weiteren Region angereist kamen.
Tilman Boehlkau, Ortsbürgermeister aus Pillig zeigte sich ebenso begeistert von der bunten Vielfalt wie auch Rapsblütenkönigin Jenny Hanrath, die es sich nicht nehmen ließ und zahlreiche Höfe und Gärten besuchte und mit einem kleinen Geschenk, einem Fläschchen Rapsöl, die Gäste versorgte. Und zwischen den vielen Blumen nahm sich die charmante junge Dame immer gerne die Zeit für ein kleines Erinnerungsfoto.
Die Firma Scherer aus Mayen hatte anlässlich der 1050-Jahr Feier drei Hochzeitslimousinen an Brautpaare für ihren großen Tag in einer Verlosung im Angebot. Zusammen mit Blumen Wirges präsentierte man Hochzeitskarossen auf dem Raiffeisenplatz und auch die Feuerwehr war mit Steaks und Würstchen gut aufgestellt. Die Modellbahnfreunde waren genauso mit dabei, wie auch das Alten- und Pflegeheim St.Martin. Und wer Lust hatte nahm Platz in der ständig komplett besetzten „ Marksburgbahn“, denn die fuhr in einer Rundfahrt fast alle Stationen der Veranstaltung an und das Beste daran die Fahrt war auch noch kostenfrei. Im Außenbereich hatten die Jasto Baustoffwerke eine Gartenwelt, sowie Ausstellungs- und Themengärten offen gehalten. Die Kids durften in drei echten Minibaggern ihre Künste zeigten und dabei zeigte sich, die Mädels konnten besser mit den Baggern umgehen, doch riesigen Spaß hatten alle dabei. Ob es ein Gartenkunstwerk ist, fragte man sich beim Anblick eines alten SL Mercedes Fahrzeuges, welches mit Pflanzen bewachsen auf dem Gelände der Firma zu sehen war. Die Hintergründe erläuterten gerne die Organisatoren. Genauer und intensiver betrachtete auch Rita Hirsch die einzelnen Stationen und war von der Schönheit der Höfe und Gärten sehr angetan und zeigte sich auch wieder höchst zufrieden. Das konnte man nach diesen beiden Tagen auch sein, denn in Ochtendung präsentierte man einmal mehr wieder miteinander ein weiteres Highlight im Jubiläumsjahr.
Abschließen will man dieses großartige Jubiläum dann am 15.September 2013 mit dem „Markt der Kunst und schönen Dinge“.
Weitere Fotos in unserer Mediathek unter www.blick-aktuell.de
Bei Jasto Baustoffwerke dirften die Kids in echten Minibaggern ihre Künste zeigen. Fotos: U. Stanzlawski
Die „Gitarrengruppe Ingrid Jülich“ hatte es sich in einer Scheune des Hofes „Leo Bender“ gemütlich gemacht und brachten musikalische Klänge in die Klöppelsgasse.
Bürgermeisterin Rita Hirsch, Rapsblütenkönigin Jenny Hanrath und die vielen Mitstreiter am Stand des Obst- und Gartenbauvereins.
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