Martinsfeuer Ochtendung eine Ära geht zu Ende
Eine Ära geht zu Ende
aus Gering
Ochtendung/Gering. Das Martinsfeuer der Vater-Kind-Aktion e. V. kann künftig nicht mehr am bisherigen Standort in Ochtendung stattfinden. Damit endet für uns nach vielen gemeinsamen Jahren ein besonderes Kapitel an diesem Ort. Dass wir unser Martinsfeuer dort künftig nicht mehr durchführen können, bedauern wir sehr.
Selbstverständlich respektieren wir die hierfür getroffenen Entscheidungen und möchten unseren Blick nun nach vorne richten. Denn auch wenn damit ein Kapitel endet, in das über viele Jahre viel Herzblut, ehrenamtliche Arbeit und gemeinschaftliches Engagement geflossen ist, überwiegt für uns vor allem eines:
Dankbarkeit.
Unser besonderer Dank gilt der Ortsgemeinde Ochtendung, die das Martinsfeuer und unsere Vater-Kind-Aktionen über die vergangenen Jahre begleitet und unterstützt hat. Ebenso bedanken wir uns ausdrücklich bei den beteiligten Feuerwehren, Rettungs- und Einsatzkräften sowie allen weiteren Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass die Veranstaltungen sicher und zuverlässig durchgeführt werden konnten.
Ein Dank, der uns besonders am Herzen liegt Ralf Stockschläder, Inhaber der JASTO Baustoffwerke, für die jahrelange und außergewöhnliche Unterstützung unserer Aktionen. Eine Veranstaltung dieser Größenordnung lebt nicht allein von einer guten Idee. Sie braucht Menschen und Unternehmen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Möglichkeiten zu schaffen und ehrenamtliches Engagement unkompliziert zu unterstützen.
Ralf Stockschläder und die Firma JASTO Baustoffwerke haben uns über Jahre genau diese Möglichkeiten gegeben. Die Bereitstellung des Geländes und die Unterstützung rund um unsere Martinsfeuer waren für uns alles andere als selbstverständlich. Dafür möchten wir als Vater-Kind-Aktion e. V. ausdrücklich Danke sagen. Unser Dank gilt ebenso allen weiteren Unternehmen, Unterstützern, Helferinnen und Helfern sowie den vielen Menschen, die in den vergangenen Jahren ihren Teil dazu beigetragen haben, dass aus einer außergewöhnlichen Idee Jahr für Jahr ein besonderes Gemeinschaftserlebnis werden konnte.
Das Martinsfeuer soll weiterleben!
Das Ende des bisherigen Standortes soll für uns nicht das Ende des Martinsfeuers bedeuten. In den vergangenen Jahren haben viele Väter und Kinder gemeinsam mit uns außergewöhnliche Bauwerke entstehen lassen. Dabei ging es für uns nie ausschließlich um die Größe oder das spätere Feuer. Im Mittelpunkt standen immer die gemeinsame Zeit, das handwerkliche Arbeiten, das gemeinsame Erschaffen und die vielen Erinnerungen, die dabei zwischen Vätern und ihren Kindern entstanden sind.
Genau diese besondere Form der Vater-Kind-Aktion möchten wir gerne fortführen. Deshalb suchen wir eine Ortsgemeinde bzw. Kommune, die sich vorstellen kann, gemeinsam mit uns dem Martinsfeuer eine neue Heimat zu geben. Gesucht wird eine geeignete Fläche, auf der eine solche Veranstaltung unter Berücksichtigung aller notwendigen Sicherheits-, Brandschutz- und Genehmigungsvorgaben durchgeführt werden kann. Dabei bringen wir unsere Erfahrungen aus den vergangenen Jahren ebenso mit wie ein engagiertes ehrenamtliches Team und viele Väter und Kinder, die gemeinsam wieder etwas Außergewöhnliches entstehen lassen möchten.
Die Vater-Kind-Aktion e. V. steht für Gemeinschaft, gemeinsame Erlebnisse, Verantwortung und bleibende Erinnerungen zwischen Vätern und ihren Kindern. Genau diesen Gedanken möchten wir auch an einem zukünftigen Standort weitertragen. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn sich Gemeinden, Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister oder Eigentümer geeigneter Flächen mit uns in Verbindung setzen. Vielleicht endet mit dem bisherigen Standort ein Kapitel.
Die Geschichte unseres Martinsfeuers muss damit aber noch lange nicht zu Ende sein.
Vater-Kind-Aktion e. V.
Gemeinschaft erleben. Verantwortung übernehmen. Erinnerungen schaffen
Weitere Themen
Vater-Kind-Aktion e.V., Bild des letzten Martinsfeuers Foto: Vater-Kind-Aktion e.V.