St. Stephanus Seniorenzentrum
„So kann ich unser Leben im Seniorenzentrum aktiv mit gestalten“
Der Bewohnerbeirat ist Anlaufstelle für alle Fragen, Anregungen und Wünsche
Polch. Manfred Kremer ist überall im Haus unterwegs. Mit seinem Rollstuhl trifft man ihn auf den Fluren, in den Wohnbereichen und bei den unterschiedlichsten Aktivitäten. Der 66-Jährige wohnt seit drei Jahren im 2009 eröffneten St. Stephanus Seniorenzentrum und ist Vorsitzender des Bewohnerbeirats. „Ich fühle mich noch sehr fit und so kann ich unser Leben hier im Seniorenzentrum aktiv mit gestalten“, erklärt der rüstige Rentner seine Motivation. Alle drei Jahre wählen die Bewohner ihr Mitwirkungsgremium. Neben Manfred Kremer haben die Bewohner im Oktober des vergangenen Jahres für Robert Brandt, er ist ein Angehöriger, und Schwester M. Aurelia Langendiehlhoff, gestimmt. Gemeinsam sind sie nun Ansprechpartner für alle Fragen, Anregungen und Wünsche. „Uns kann jeder ansprechen - Bewohner, Angehörige, Besucher, Mitarbeiter oder die Heimleitung“, berichtet Kremer. „Und auch jedes Anliegen nehmen wir sehr ernst“, ergänzt seine Mitstreiterin Schwester M. Aurelia. Sie hat wie Manfred Kremer, der bereits seit drei Jahren Mitglied im Bewohnerbeirat ist, viel Erfahrung. „Als ich noch im St. Augustinus Seniorenhaus in Hennef tätig war, habe ich bereits fünf Jahre im dortigen Bewohnerbeirat mitgewirkt“, erinnert sich die Ordensfrau. So unterschiedlich die Bewohner, Angehörigen und Mitarbeiter des Seniorenzentrumssind, so vielfältig sind die Anfragen, die an den Bewohnerbeirat herangetragen werden. „Da gibt es Kleinigkeiten, die schnell von der Haustechnik erledigt werden können“, weiß Manfred Kremer aus Erfahrung. „Die Mitgestaltung des Speiseplans ist auch ein oft angesprochenes Thema“, fügt Schwester M. Aurelia hinzu. In diesem Fall sprach der Bewohnerbeirat mit der Heimleitung und wird nun in die Speiseplanung mit einbezogen. Heimleiter Christof Tinten ist dankbar für die aktive Mitarbeit des Bewohnerbeirates. „Denn so können wir noch besser dafür sorgen, dass sich unsere Bewohner bei uns wohlfühlen“. Das St. Stephanus Seniorenzentrum bietet auf zwei Wohnbereichen 50 Bewohnern ein liebevolles Zuhause. In 15 seniorengerechten Wohnungen ist zudem betreutes Wohnen möglich. Hier kann bei Bedarf auf das umfangreiche Angebot des Seniorenzentrums zurückgegriffen werden. „Und das wird gern genutzt“, hat Heimleiter Tinten beobachtet. So nutzen die Mieter der Seniorenwohnungen nicht nur das Angebot der Cafeteria, sondern sind immer wieder gern Gäste bei den zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen, die das Seniorenzentrum anbietet.
„Das Ohr direkt am Bewohner“
In die Planung dieser Aktivitäten und Veranstaltungen ist der Bewohnerbeirat selbstverständlich involviert. „Denn wir kümmern uns ja um viele Belange des Heimlebens und unseres Miteinanders“, erläutert Manfred Kremer. Christof Tinten ist dankbar für die vielen Ideen und das Engagement des Bewohnerbeirates, „denn sie haben das Ohr direkt am Bewohner und erfahren so aus erster Hand, was diese gerade für Vorlieben haben, ob Bingo, Musiknachmittage oder gemeinsames Basteln“.Auch für die Anliegen und Fragen der Angehörigen haben die Mitglieder des Bewohnerbeirates ein offenes Ohr. Mit Robert Brandt ist auch erstmalig ein Angehöriger im Beirat vertreten. „Als ich gefragt wurde, habe ich sofort zugestimmt“, erinnert er sich an die Wahl. „Und wir sind froh, dass mit ihm auch die Meinungen der Angehörigen in diesem Gremium vertreten sind“, sind Tinten und Kremer dankbar für sein Engagement. Einmal wöchentlich bietet Manfred Kremer eine Sprechstunde an. Robert Brandt steht einmal im Monat für Gespräche, Anregungen und Wünsche zur Verfügung.
Manche Bewohner, Angehörigen oder Mitarbeiter sprechen lieber mit jemandem, der nicht unmittelbar zum Seniorenzentrum gehört, ist die Erfahrung der Mitglieder des Bewohnerbeirates. Alle aktuellen Themen bespricht der Bewohnerbeirat in seinen monatlichen Sitzungen. Bei Bedarf wird die Heimleitung dazugebeten. „Alles was wir besprechen, halten wir in einem Protokoll fest, das wir dann öffentlich aushängen“, erläutert Manfred Kremer die Arbeit, „denn schließlich soll unsere Arbeit allen zugute kommen.“
Langweilig wird es den Mitgliedern des Bewohnerbeirates nicht werden. „Dafür haben wir zu viele Ideen“, sagen alle drei: Demnächst wollen sie eine Bewohnerumfrage durchführen; dann möchten sie die Arbeit der Ehrenamtlichen stärker unterstützen und das Seniorenzentrum noch besser in das Gemeindeleben integrieren; in Kürze steht außerdem mit der Heimleitung die Jahresplanung für Veranstaltung auf dem Plan. „Gerade hier sind wir für die Anregungen von Herrn Kremer und seinen Kollegen dankbar“, so Heimleiter Tinten.
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