Diavortrag im „Café Kostbar“ in Gappenach
Unter Taliban, Warlords und Drogenbaronen
Eine bayerische Familie kämpft für Afghanistan
Gappenach. Ein packender Diavortrag von der schwierigen Suche nach Frieden - Bildung statt Fundamentalismus findet in Gappenach im Café Kostbar am Donnerstag, 11. April, um 19 Uhr, statt. Einlass zur Veranstaltung ist ab 17.30 Uhr. Um Reservierung bis zum 6. April unter Tel. (0 26 54) 96 47 74 oder info@cafe-kostbar.com wird gebeten. Kosten: Freier Betrag für Kinderhilfe Afghanistan.
Erlös des Adventsmarktes geht an Afghanisches Hilfsprojekt
Das Café Kostbar in Gappenach veranstaltete letztes Jahr wieder seinen beliebten Adventsmarkt und spendete den Erlös von 1.150 Euro zugunsten des Afghanischen Hilfsprojektes von Dr. Erös. Jetzt möchte er mit seiner Frau den zahlreichen Besuchern und Interessierten die Gelegenheit geben, Land und Leute besser kennenzulernen. Er erzählt anschaulich von zahlreichen Begegnungen und seiner persönlichen Einschätzung der aktuellen Lage vor Ort. Die Dauer des Dia-Vortrag beträgt 90 Minuten. Nach einer anschließenden Pause besteht die Gelegenheit zur Diskussion und dem Erwerb seines Buches: Unter Taliban, Warlords und Drogenbaronen. Die Küche des Café Kostbar serviert zu diesem Anlass afghanische Leckereien und unterstützt damit das Projekt.
Einer der besten Afghanistankenner Deutschlands
Dr. Reinhard Erös gilt als einer der besten Afghanistankenner Deutschlands. Schon 1986, während der sowjetischen Besatzung des Landes, hat er sich für vier Jahre von der Bundeswehr unbezahlt beurlauben lassen, um den Menschen in Afghanistan als Arzt zu helfen. Er leitete dort eine Hilfsorganisation und versorgte in der „Illegalität“, versteckt in den Höhlen von Tora Bora, tausende Kranke und Verletzte. Seine Frau und die vier Kinder lebten damals in der Grenzstadt Peschawar. 1998, noch während des Taliban-Regimes, gründete Erös mit seiner Frau Annette und den fünf Kindern die Familien-Initiative „Kinderhilfe Afghanistan“. Ausschließlich mit privaten Spenden baut Erös seitdem über 30 moderne Friedens-Schulen, Mutter-Kind-Kliniken, Waisenhäuser, Zukunftswerkstätten und zehn Computer-Schulen in den besonders gefährdeten und gefährlichen Ostprovinzen, weit außerhalb von Kabul. Aktuell laufende Projekte sind der Bau einer Deutsch-Afghanischen Universität, deren erste Fakultät dem Journalismus für Frauen gewidmet sein soll, sowie einer Mädchenoberschule im Grenzgebiet Kunar.
Eigene Erfahrungen und Erlebnisse stehen im Mittelpunkt
In seinem Vortrag erläutert Erös aus seiner Sicht die Situation in Afghanistan. Im Mittelpunkt stehen eigene Erfahrungen, immer wieder greift er auf zum Teil atemberaubende Erlebnisse zurück. Viele Dias illustrieren die Erfahrungen dieses authentisch berichtenden Zeitzeugen. Nähere Infos unter: www.Kinderhilfe-Afghanistan.de oder im Café Kostbar Tel.: (0 26 54) 96 47 74, www.cafe-kostbar.com. Über den Fortschritt der Projekte informiert das Café Kostbar auch gerne ab 9. Mai, wenn das saisonale Café-Restaurant wieder jedes Wochenende geöffnet ist.
Afghanische Mädchen in einer der modernen Schulen.
