Hubschraubereinsatz bei Burg Bischofsstein
Westnetz erneuert Strommasten per Hubschrauber bei Münstermaifeld für sichere Stromversorgung
aus Saffig
Münstermaifeld. Im Rahmen der kontinuierlichen Instandhaltung und Modernisierung der Netzinfrastruktur hat Westnetz im Bereich der Burg Bischofsstein bei Münstermaifeld vier Holzmasten einer Niederspannungsleitung erneuert. Aufgrund der anspruchsvollen Topografie in extremer Hanglage kam dabei ein Hubschrauber zum Einsatz. Mit der Maßnahme investiert Westnetz in die sichere und zuverlässige Stromversorgung der Region und zeigt, wie auch unter schwierigen Bedingungen höchste Sicherheitsstandards umgesetzt werden.
Die rund elf Meter hohen Holzmasten wurden im Zuge der regelmäßigen Zustands- und Sicherheitskontrollen des Stromnetzes überprüft und anschließend erneuert. Da sich die Standorte in einer schwer zugänglichen Hanglage nahe der Burg Bischofsstein befinden, entschied sich das Unternehmen für einen Hubschraubereinsatz. Eine regional ansässige Spezialfirma transportierte die neuen Masten an ihren Einsatzort und flog die demontierten Altmasten aus.
„Sicherheit hat für uns bei jeder Tätigkeit oberste Priorität. Unter den besonderen Bedingungen vor Ort war der Hubschraubereinsatz die sicherste und effizienteste Lösung. So konnten wir die Arbeiten zügig durchführen, um die zuverlässige Stromversorgung in der Region langfristig zu sichern“, erklärte Tom Fuchs, Leiter Netzbetrieb im Regionalzentrum Rauschermühle.
Die neuen Holzmasten wurden in unmittelbarer Nähe der bestehenden Masten errichtet. Anschließend hängten die Monteure die Leitungen auf die neuen Masten um, bevor die alten Masten demontiert und abtransportiert wurden. Der eigentliche Austausch per Hubschrauber konnte innerhalb von rund vier Stunden abgeschlossen werden. Insgesamt nahm die Maßnahme vor Ort inklusive Vorbereitung der Maststandorte, Elektromontage, Demontage und Entsorgung der Altmasten drei Tage in Anspruch. Bereits rund drei Monate zuvor hatten die detaillierten Planungen für den Einsatz begonnen.
Der Mastwechsel selbst erfolgte durch einen Systemdienstleister von Westnetz. Während der Hubschrauberarbeiten waren keine Abschaltungen im Stromnetz erforderlich. Lediglich für nachgelagerte Arbeiten im Netz wurde die Stromversorgung planmäßig für kurze Zeit unterbrochen.
Mit regelmäßigen Inspektionen und gezielten Erneuerungsmaßnahmen sorgt Westnetz dafür, dass die Stromnetze auch künftig zuverlässig und sicher betrieben werden können.
Hubschrauber im Einsatz: Aufgrund der schwer zugänglichen Hanglage nahe der Burg Bischofsstein wurden die alten Holzmasten ausgeflogen und die neuen Masten auf dem Luftweg an ihren Einsatzort transportiert. Foto: Westnetz GmbH, Tom Fuchs
Hubschrauber im Einsatz: Aufgrund der schwer zugänglichen Hanglage nahe der Burg Bischofsstein wurden die alten Holzmasten ausgeflogen und die neuen Masten auf dem Luftweg an ihren Einsatzort transportiert. Foto: Westnetz GmbH, Tom Fuchs
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Hubschrauber im Einsatz: Aufgrund der schwer zugänglichen Hanglage nahe der Burg Bischofsstein wurden die alten Holzmasten ausgeflogen und die neuen Masten auf dem Luftweg an ihren Einsatzort transportiert. Foto: Westnetz GmbH, Tom Fuchs