Der Bürgermeister des Maifeldes informiert
Windkraft auf dem Maifeld
Bürgermeister Maximilin Mumm äußert sich zu Windkraft auf dem Maifeld:
„Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
wir alle sind uns einig, dass man dem Klimawandel etwas entgegenstellen muss. Dazu gehören u.a. PV-Anlagen und Windkraftanlagen. Ich möchte hier speziell auf die Windkraft eingehen, da es leider zu einer unguten Entwicklung für unser Maifeld gekommen ist und ich schicke schon voraus, dass ich eine große Bitte an Sie habe, so es denn auf Sie zutrifft.
Ich habe Ihnen einen Auszug aus dem sogenannten „Regionalen Raumordnungsplan“ (RROP) beigefügt. Die Flächen 174a, 174b und 175 sind Flächen für Windkraftanlagen und sind ohne Abstimmung mit meiner Verwaltung durch die Planungsgemeinschaft wieder mit aufgenommen worden. Diese Flächen waren vor ca. 20 Jahren, als ich noch Stadtbürgermeister von Münstermaifeld war, schon einmal vorgesehen. Damals konnte ich mit anderen erreichen, dass diese Flächen wieder herausgenommen wurden, da die Anlagen das Landschaftsbild des Maifeldes insgesamt und der Münstermaifelder Stiftskirche im Besonderen stark beeinträchtigt hätten. Als Stadtbürgermeister und Bürgermeister der Verbandsgemeinde ist es seit nunmehr über 20 Jahren mein Bestreben unser Maifeld im Innenbereich von Windkraft freizuhalten, denn unsere anerkannte historische Kulturlandschaft, die sich z.B. durch die wellige und hügelige Form auszeichnet, ist ein Merkmal, das typisch ist für unser Maifeld. Das gilt es zu erhalten. Flächen für Anlagen haben wir in den Randbereichen des Maifeldes ausgewiesen.
Die neuerliche Aufnahme der genannten Flächen hat seinen Grund in einer, aus meiner Sicht, vollkommen falschen Vorgehensweise des ehemaligen Innenministers und jetzigen Wirtschaftsministers Michael Ebling. Dieser will so viel Fläche wie möglich und so schnell wie möglich für Windkraft ausgewiesen haben, damit das Land Rheinland-Pfalz im Ländergleich gut dasteht. Dabei ist es ihm vollkommen egal, ob das vor Ort auf Akzeptanz stößt, oder ob die Landschaft leidet. Das habe ich entsprechend deutlich kommuniziert.
Wir können diese Flächen verhindern, wenn die Grundstückseigentümer ihre Grundstücke nicht zur Verfügung stellen. Einige haben sich schon bei mir gemeldet, da sich entsprechende Firmen bei ihnen gemeldet haben und haben meine Sorge um das Aussehen des Maifeldes geteilt.
Ich bin derzeit dabei, dass diese Flächen wieder verschwinden und Sie als Grundstückseigentümer können mir dabei helfen, indem Sie keine Grundstücke in den genannten Bereichen an Betreiber von Windkraftanlagen verkaufen. Ich gehe fest davon aus, dass wir uns alle im Maifeld einig sind, dass wir diese Entwicklung nicht wollen. Wenn sich Firmen bei Ihnen melden, dürfen Sie mich sehr gerne unter buergermeister@maifeld.de darüber in Kenntnis setzen.
Ich danke Ihnen.
Ihr Maximilian Mumm“
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