Lokalsport | 19.11.2013

TV Welling

Zehn schwache Minuten bescherten eine deutliche Niederlage

Die Maifelder verlieren in eigener Halle gegen die TS Bendorf mit 22:31 (11:12) -

Welling. Nun kassierte auch der TV Welling die erste Heimniederlage in der Rheinlandliga. Dass diese dann in der mit 170 Zuschauern voll besetzten Nettetalhalle so deftig ausfiel, war lange nicht zu erwarten, im Gegenteil.

Als nach zehn Minuten in der zweiten Halbzeit die Truppe von Spielertrainer Kai Schäfer erstmals mit 16:15 in Führung ging, keimte bei den Gastgebern und seinen Anhängern die Hoffnung auf, dass am Ende was Zählbares zu Buche schlagen würde, ähnlich wie bei den Heimspielen gegen die Spitzenteams aus Schweich und Bitburg. Doch in der Folgezeit fand die Wellinger Offensive kein Mittel gegen die körperliche starke TS-Abwehr, erzielte elf Minuten keinen Treffer und Bendorf zog mit acht Toren auf 16:23 davon. Wellings Spielertrainer Kai Schäfer betrieb nach dem Spiel Ursachenforschung für diesen „Blackout“:

“In dieser Phase mussten wir unserer intensiven Deckungsarbeit gegen die starke Bendorfer Angriffsreihe Tribut zollen und den Gästen einfache Tore gestatten, während wir reihenweise, besonders von den Außenpositionen, einfache Bälle verwarfen“. Beispielhaft für die aufopferungsvolle Abwehrarbeit ist Sven Schumacher zu nennen, der sich in der Defensive schwerpunktmäßig um TS-Torjäger Rene Engler zu kümmern hatte und diese Aufgabe im Laufe des Spiels immer besser löste, denn dieser kam „nur“ auf 7 Feldtore. Doch dafür fehlte ihm ab Mitte der zweiten Halbzeit die Kraft, um auch nach vorne Akzente setzen zu können.

Zum Spielverlauf: Die Maifelder kamen zunächst schlecht ins Spiel, Bendorf konnte auch dank dreier Tore von Engler nach zehn Minuten auf 2:6 davonziehen.

Doch der Aufsteiger zeigte in der Folge eine starke Abwehrleistung und kämpfte sich wieder ran. Auch anfangs der 2.Halbzeit bot der Gastgeber dem Gegner noch Paroli, bis dann die besagte 40. Minute kam. Eine total offensive Deckungsvariante des TV brachte dem Spiel, das unter der souveränen Leistung des Schiriduos Nitsche/Kruber stand, gegen Ende auch keine Wende mehr, so dass der aus Wellinger Sicht bisher stärkste Gegner in dieser Rheinlandligasaison letztendlich einen deutlichen, sicherlich etwas zu hoch ausgefallenen Sieg verbuchen konnte.

Das Wellinger Aufgebot: Sebastian Monschauer, Muhammed Basibüyük; Rene Lichtl (1), Christoph Gerner(5), Christian Welsch(3), Lukas Hürter(4/2), Kai Schäfer(8/3), Florian Monschauer, Peter Schlaus, Niklas Mannhein, Sven Schumacher(1), Linus Westenburger.

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