Pfarrei St. Quirinus Langenfeld
10. Pilgerfahrt führt ins Heilige Land
Langenfeld. Seit 1995 organisiert der Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Quirinus Langenfeld alle zwei Jahre in Eigenregie vorbereitete Pilgerfahrten für die Pfarrangehörigen. Die erste Fahrt wurde 1997 nach Rom unternommen, die zweite führte die Gläubigen 1999 nach St. Josse-sur-mer in Frankreich, wo der Heilige Jodokus gelebt und gewirkt hat.
Im Jahr 2000, das auch als Heiliges Jahr gilt, war Rom das Ziel der Pilgerfahrt und 2002 machten sich 50 Teilnehmer nach Lourdes auf. Nach Santiago de Compostela pilgerten die Langenfelder 2004 auf ihrer fünften Pilgerreise, die mit 12 Tagen die bisher längste und mit über 5000 Kilometern auch die weiteste war. Nicht ganz so weit weg führte die Reise im Jahr 2006, als es nach Österreich ging, wo unter anderem der Wallfahrtsort Altötting aufgesucht wurde. 2008 machten sich 53 Pilger noch einmal auf den Weg nach Rom, nicht zuletzt, da die Katholische Kirche seit 2005 einen neuen Papst hatte. 2010 konnten die Langenfelder ihren Wunsch verwirklichen, ihre Pilgerreise nach Israel zu unternehmen, was aufgrund der politischen Verhältnisse bereits mehrfach gescheitert war. 2012 machte man sich zur neunten Pilgerreise auf, deren Ziele Barcelona, Madrid und Fatima waren.
„Zurück zu den Wurzeln unseres Glaubens“
Die zehnte Pilgerfahrt, die unter dem Motto „Zurück zu den Wurzeln unseres Glaubens“ steht und am Montag, 19. Mai begonnen hat, geht ein weiteres Mal ins „Heilige Land“. 47 Teilnehmer freuen sich auf erlebnisreiche elf Tage, in denen man den See Genezareth, das Tote Meer von Jordanien aus, Jerusalem, Bethlehem, Jericho und Hebron besuchen möchte.
Reisetagebuch im Internet
Damit die Daheimgebliebenen die Langenfelder Pilger trotzdem auf der Fahrt ins Heilige Land begleiten können, wird wieder wie 2010 ein Tagebuch von der Pilgerreise geführt. Unter der Adresse www.pilgerfahrt-israel-2014.pfarreien-kirchwald-langenfeld-wanderath.de können die Erlebnisse zeitnah und lebendig verfolgt werden.
24 Teilnehmer nehmen nunmehr zum 5. Mal an der Langenfelder Pilgerreise teil. Vier Teilnehmer erhalten dieses Mal eine Urkunde, weil sie bei allen Fahrten dabei waren. Bei jeder Fahrt kam immer ein großes Gemeinschaftsgefühl auf. Auch Teilnehmer, die nicht zur Pfarrgemeinde Langenfeld gehören, fühlten sich in der Gruppe wohl und voll integriert, was ja auch eine der Intentionen der Fahrten ist. Eine weitere ist, dass auf diese Weise Menschen an Orte gelangen, zu denen sie ohne die Gruppe nicht fahren würden. Dabei werden immer ein religiöses und ein weltliches Programm geboten. Zu guter Letzt wird auch darauf geartet, dass die Fahrten zwar einen gewissen Standard garantieren, aber nicht zu teuer werden – schließlich soll jeder die Möglichkeit haben, teilzunehmen.
