Lokalsport | 04.08.2014

6. Rennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring

Abruptes Ende in der Fuchsröhre

Nachdem er in der Fuchsröhre von der Strecke abkam, war für Egon Allgäuer das Rennen beendet.privat

Mayen. Die Hoffnungen waren riesig. Mit Andy Gülden, dem Chief Instruktor der Nürburgring GmbH und des Aston Martin Test Centre, hatte Egon Allgäuer zu Beginn der zweiten Saisonhälfte in der VLN-Langstreckenmeisterschaft einen extrem schnellen Teampartner zur Seite. Wolfgang Schuhbauer, Test Centre Chef, komplettierte das Trio im Aston Martin V12 Vantage S. Ein Podiumsplatz im 4h-Stunden-Rennen war beschlossene Sache, bis die Träume wie eine Seifenblase zerplatzten. Allgäuer kam in der Fuchsröhre von der Strecke ab und schlitterte in die Leitplanken. Glück im Unglück: Viel Schrott am Auto, aber der Allgäuer kam mit Prellungen davon.

Die „Grüne Hölle“ Nordschleife forderte ihren Tribut. Ex-Truckracer Egon Allgäuer war bereits in der letzten Runde des Start-Stints und wollte den Aston Martin als Nächstes an Andy Gülden übergeben. Doch er kam nicht mehr bis an die Box. Im Streckenabschnitt Fuchsröhre verfehlte er nur wenige Zentimeter die Ideallinie. Mit einem Schlag landete der Österreicher zuerst rechts und danach auch noch links an der Leitplanke. Das Auto stieg in die Luft auf und prallte brutal auf den Boden zurück. Es war das „Aus“ eines verheißungsvoll begonnenen Wochenendes.

Nürburgring-Insider Allgäuer hatte gleich in der ersten Rennrunde sieben Gegner überholt, den zweiten Platz in der Klasse SP8 verteidigt und sich nach dem sechsten Umlauf sogar bis in die Top 30 des gesamten Feldes nach vorn gearbeitet. So nah an der Spitze war der Aston Martin während der Saison noch nie gewesen. Als Andy Gülden als nächster Fahrer für den zweiten Stint in seinen Rennanzug schlüpfte, um für die Fortsetzung der Erfolgsstory zu sorgen, kam die Durchsage der Rennleitung, der 550 PS starke Aston Martin mit der Startnummer „144“ rollt nicht mehr. Wegen der Schwere des Einschlags bei knapp 270 km/h wurde Allgäuer zum Sicherheitscheck ins Krankenhaus Adenau gebracht. Nacken und Wirbelsäule wurden geröntgt. Brüche wurden nicht festgestellt. Schwere Prellungen werden ihm jedoch einige Tage zu schaffen machen. Egon Allgäuer: „Es war mein eigener Fehler. Einen Tacken zu schnell, ein kleines bisschen zu weit rechts. Es ist wahnsinnig ärgerlich, denn das hätte unser großes Erfolgswochenende werden können.“

Der nächste VLN-Lauf auf dem Nürburgring findet am 23. August statt und ist ein 6h-Rennen.

Nachdem er in der Fuchsröhre von der Strecke abkam, war für Egon Allgäuer das Rennen beendet.Foto: privat

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