- Anzeige - MitgliederForum der Volksbank RheinAhrEifel informierte in Polch
„Altersvorfreude jetzt sichern“
Polch. Bei den Genossenschaftsbanken sind die Mitglieder durch ihre Geschäftsanteile zugleich Eigentümer und Geschäftspartner. Genossenschaften sind Wertegemeinschaften, die in der Regel Ziele verfolgen, die über reine Wirtschaftsbetriebe hinausgehen. Das zentrale Anliegen von Genossenschaften ist es, gemeinsame wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedürfnisse zu befriedigen. Grundlegende Werte wie Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Gleichheit und Solidarität stehen in der Tradition ihrer Gründer. Genossenschaftsmitglieder können daher auch auf die ethischen Werte wie Ehrlichkeit, Offenheit und Sozialverantwortlichkeit vertrauen. Ganz im Sinne dieser Ziele betreibt die Volksbank RheinAhrEifel ihr Mitglieder-Mehrwertprogramm und als Teil dessen regelmäßige Mitgliederforen, bei denen in regionalen Informationsveranstaltungen stets interessante Themen behandelt werden. Unter dem Titel oder der Maxime „Altersvorfreude jetzt sichern“ vermittelte das kürzlich in Polch veranstaltete Forum tiefe Einblicke, wie die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert und wie man daraus die richtigen Entscheidungen für das eigene Lebensmodell ableiten kann. Ausdrücklich wurde in dem Forum, zu dem es etwa 50 Anmeldungen von Mitgliedern gegeben hatte, keine Bankprodukte beworben und schon gar nicht verkauft.
Oliver Engels als Direktor des Regionalmarktes MayenRhein begrüßte die Gäste. Nur kurz, aber mit gerechtfertigtem Stolz ging Engels auf den „Großen Preis des Mittelstandes“ ein, den seine Bank in diesem Jahr durch die Oskar-Patzelt-Stiftung verliehen bekam. Mit der Feststellung, dass sich 40 Prozent der Deutschen künftig nicht mehr um ihre Rentenversicherung kümmern wollen, war der Regionalmarktdirektor dann auch schon beim Hauptreferenten des Abends.
„Lege nicht alle Eier in einen Korb“
Auf Hans Peter Retterath kam die undankbare Aufgabe zu, dieses mit viel Juristerei und Zahlen versehene und daher trockene Thema in verständlicher Art und Weise zu transportieren - und das ist ihm ausgezeichnet gelungen. Immer wieder lockerte der Referent seine vorgetragenen Fakten auf durch charmante und teils witzige Beschreibungen der gesetzlichen und fiskalischen Fakten rund um den deutschen Eckrentner, einer Person, die es nicht gibt, und die lediglich von der Statistik erfunden wurde. Vier von fünf künftigen Rentnern will später so leben wie heute oder gar besser, wusste Hans Peter Retterath zu berichten und nur jeder Siebte will sich einschränken. Unter dieser Prämisse verwendet jedoch derzeit jeder Dritte keinen einzigen Cent zur Vorsorge gegen die Rentenlücke, die ihn unweigerlich treffen wird. Bei dem Begriff Rentenlücke und was der Gesetzgeber sowie der Fiskus dazu schon aktuell für die kommenden Rentner vorgesehen hat, wurde es vollends still im Saal. Das entstandene Unbehagen verstärkte sich nochmals, als die Vergrößerungen der Lücke erläutert wurden im Falle von Krankheit, Erwerbsminderung oder vorzeitigem Tod. „Lege nicht alle Eier in einen Korb“, empfahl Rentenversicherungsfachmann Retterath und bewertete dabei die Riester-Rente grundsätzlich positiv sowie die zunehmend interessanter werdenden Formen der betrieblichen Altersvorsorge.
Vorträge sorgten für nachdenkliche Stille
Der Polcher Filialleiter Werner Dieler sorgte mit seinem anschließenden kurzen Vortrag für das sprichwörtliche „Licht am Ende des Tunnels“. Er lud die anwesenden Mitglieder zu einer fairen genossenschaftlichen Beratung ein rund um die Themen Vermögen, Vorsorge und Immobilie sowie die Absicherung der drei Säulen unter Erhalt von entsprechender Liquidität, um den Lebensabend entsprechend der eigenen Vorstellungen und Wünsche auch wirklich genießen zu können. Gebannt von den gewonnenen Eindrücken und Fakten, stellten die anwesenden Bankmitglieder nur wenige Fragen in der sich anschließenden Diskussionsrunde an die beiden Referenten.
Auch in den Schlussworten von Regionaldirektor Oliver Engels klangen mit „stark ernüchternde Zahlen“ und „inhaltlich starker Tobak“ Worte an, die die ganze Tragweite der entstehenden Rentenlücke nochmals deutlich machten. Um den Abend dennoch angenehm ausklingen zu lassen, wurden die Gäste abschließend zu weiteren Getränken und Snacks eingeladen sowie Einzelgesprächen mit den anwesenden Fachleuten.
Filialleiter Werner Dieler wies den Mitgliedern Wege aus der zwangsläufig entstehenden Rentenlücke.
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