Allgemeine Berichte | 17.10.2014

Zahl der Meisteranwärterinnen hat stark zugenommen

Angehende „Meisterinnen auf dem Dach“ bereiten sich intensiv vor

Im November findet in Mayen die „Deutsche Meisterschaft im Dachdecken“ statt

Lea Erbach (v.l.), Lisa Bolinski, Ines Rau, Sarah Darscheid, Kristin Roelle und Sandra Andres bereiten sich zusammen mit 93 Kollegen auf die Meisterprüfung im Dachdeckerhandwerk vor. privat

Mayen. Sechs Dachdeckergesellinnen und 93 Dachdeckergesellen aus ganz Deutschland bereiten sich derzeit am Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks e.V. (BBZ) in Mayen auf die Meisterprüfung vor. Das BBZ Mayen ist im November 2014 Ausrichter der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Dachdecken.

Seit August dieses Jahres trainieren 99 Meisteranwärter aus ganz Deutschland für „ihre“ persönliche Meisterschaft in der Berufsbildung. Sie bereiten sich auf die Meisterprüfung im Dachdeckerhandwerk und zugleich auch auf die Abschlussprüfung zum staatlich anerkannten Fachleiter für Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik vor. Unter den Meisteranwärtern befinden sich auch sechs Frauen.

Sandra Andres, Lisa Bolinksi, Sarah Darscheid, Lea Erbach, Ines Rau und Kristin Roelle streben gemeinsam mit ihren männlichen Kollegen nach der höchsten Krone im Handwerk. Dabei hat gerade in den letzten Jahren die Zahl der Meisteranwärterinnen im Dachdeckerhandwerk zugenommen.

War die Dachdeckermeisterin in früheren Jahren noch eher die Ausnahme, so sind weibliche Anwärterinnen inzwischen längst normal - und dies dann auch mit guten Ergebnissen. So gehörten die Dachdeckermeisterinnen schon häufig zu den Prüfungs- und Klassenbesten.

Dieses Ziel streben die jungen Frauen nicht in erster Linie an, aber ein ordentliches Prüfungsergebnis, das ihnen attestiert, „Meisterin auf dem Dach“ zu sein, wollen sie bei der Meister- und Abschlussprüfung im Mai nächsten Jahres schon erreichen.

Bis dahin sind aber zunächst noch viel Engagement und Lernen angesagt, denn in dem insgesamt neun Monate dauernden Vorbereitungslehrgang mit etwa 1.800 Unterrichtsstunden muss eine Menge Unterrichtsstoff bewältigt werden.

Eine Meisterschaft anderer Art findet am 3. und 4. November ebenfalls im Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks in Mayen statt. Dann treffen sich nämlich die besten 16 Dachdeckergesellen aus ganz Deutschland, darunter sind auch einige Gesellinnen, um ihren Meister des Jahres 2014 zu ermitteln. Konkret findet in den Werkhallen des Mayener Dachdeckerzentrums der Bundesentscheid im Dachdeckerhandwerk, die „Deutsche Meisterschaft im Dachdecken“, statt. Teilnehmen dürfen nur die Landessieger der einzelnen Bundesländer. Somit mussten sich die Kandidaten bereits zuvor auf Landesebene qualifizieren.

In Pflicht- und Küraufgaben sind bei dem Entscheid ähnlich wie im Sport anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen, bevor nach etwa zwölfstündiger Wettbewerbszeit die Sieger feststehen werden. Die Sieger qualifizieren sich automatisch für die Weltmeisterschaft im Jahre 2016, die in Polen stattfinden wird. Dort gilt es dann, die herausragende Bilanz der deutschen Dachdecker, die bisher fast immer zu den Weltmeistern oder Vizeweltmeistern zählten, fortzusetzen.

Pressemitteilung

Bundesbildungszentrum Deutsches Dachdeckerhandwerk e.V.

Lea Erbach (v.l.), Lisa Bolinski, Ines Rau, Sarah Darscheid, Kristin Roelle und Sandra Andres bereiten sich zusammen mit 93 Kollegen auf die Meisterprüfung im Dachdeckerhandwerk vor. Foto: privat

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