Weisser Ring hilft Opfern von Straftaten - auch im Kreis Mayen-Koblenz
Arbeit der ehrenamtlichen Helfer leistet wichtigen Beitrag
Vierzehn Mitarbeiter helfen bei der Bewältigung alltäglicher Herausforderungen
Kreis Mayen-Koblenz. Regelmäßig, einmal im Monat, treffen sich die vierzehn ehrenamtlichen Mitarbeiter des Weissen Rings im Kreis Mayen-Koblenz.
Der Weisse Ring kümmert sich um Opfer von Straftaten. Diese Opfer haben häufig schreckliche Erlebnisse hinter sich und stehen oft ohne Hilfe vor für sie völlig neuen Situationen. Es sind rechtliche Fragen zu klären, Besuche zu Vernehmungen bei der Polizei stehen an und nicht selten ist ein Erscheinen als Zeuge vor Gericht erforderlich. Dies wird oft als hohes Hindernis empfunden. Hier helfen die Mitarbeiter des Weissen Rings. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Häufig hilft es bereits weiter, den Opfern einfach nur zuzuhören und Zeit für sie zu haben. Eine große Hilfe für die Betroffenen ist es, nicht allein vor der neuen Situation zu stehen und von einem Menschen begleitet zu werden. Das gilt nicht nur dafür, ein offenes Ohr zu finden, sondern auch direkt und wörtlich genommen, begleitet zu werden: beispielsweise zu Polizei, Gericht und Behörden. Selbst der Besuch bei einem Anwalt kann als unüberwindlicher Berg erscheinen. Wie gut, dass dann ein verständnisvoller Mensch diese Schwierigkeit ernst nimmt und einfach auf diesem Weg begleitet. So ist es für die Mitarbeiter des Weissen Rings manchmal recht einfach, durch kleine Gesten und das Aufwenden von Zeit zu helfen.
Ehrenamtliche werden mit Herausforderungen konfrontiert
Aber auch die Mitarbeiter werden vor Situationen gestellt, die belastend sein können. So reichen die Straftaten, mit denen sie konfrontiert werden, von Diebstählen bis hin zu häuslicher Gewalt, Vergewaltigungs- und Tötungsdelikten. Hier wird der einzelne Ehrenamtliche teilweise mit völlig verzweifelten Menschen, deren Leben sich innerhalb ganz kurzer Zeit völlig verändert hat, konfrontiert.
Diese Erlebnisse müssen auch von den Mitarbeitern verarbeitet werden. Hierzu dienen unter anderem die monatlichen Treffen. Erfahrungsaustausch und Ratschläge der Kollegen helfen weiter, den jeweils konkreten Fall bearbeiten zu können.
Sehr hilfreich ist hier, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter aus den verschiedensten Berufen kommen und ihre Lebens- und Berufserfahrung einbringen können. Selbstverständlich kann niemals professionelle Hilfe ersetzt werden, aber auch der Weg zu dieser professionellen Stelle muss erst gefunden werden.
Im Rahmen seiner Möglichkeiten kann der Weisse Ring Opfern auch finanziell helfen. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die Arbeit des Weissen Rings ausschließlich aus Spenden und anderen freiwilligen Zuwendungen finanziert wird. Im Vordergrund steht die menschliche Hilfe.
Der Opfernotruf des Weissen Rings ist von 7 bis 22 Uhr an sieben Tagen der Woche unter der bundeseinheitlichen Nummer 116 006 zu erreichen.
Artikel melden
Kreis Ahrweiler: Sorgen um Inklusion bei geplanten Kürzungen
- Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
- Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
Seniorenheim in Mayen: Caritas entscheidet gegen Mayener Standort
- Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
- W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
Erno Mahler erhält Walther-Lonnes-Plakette in Bad Neuenahr
- Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Junger Mann war von seinen Großeltern zur Hilfe gerufen worden und hinderte Betrüger an der Flucht
29.04.: Betrugsversuch in Köln: Enkel stellt falsche Polizisten und übergibt sie der richtigen Polizei
Köln. Ein 26 Jahre alter Mann hat am Mittwochabend (29. April) einen mutmaßlichen falschen Polizisten in Köln-Esch gestellt und der echten Polizei übergeben. Der Tatverdächtige und sein noch flüchtiger Komplize sollen kurz zuvor versucht haben, sich als angebliche Kripobeamte Zutritt zum Haus der Großeltern des 26-Jährigen in der Gartenstraße zu verschaffen.
Weiterlesen
Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt
01.05.: Nach Kollision mit Auto: Brennendes Motorrad setzt Wald in Brand
Dillendorf (Hunsrück). Am 01.05.26 gegen 10:31 Uhr kam es im Kreuzungsbereich K1/K3 unmittelbar hinter dem Ortsausgang Dillendorf in Fahrtrichtung Dill zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand missachtete ein von Sohrschied kommender Kradfahrer im Kreuzungsbereich die Vorfahrt eines in Fahrtrichtung Dill fahrenden PKW. Das Motorrad samt Fahrer kam im Straßengraben zum Liegen.
Weiterlesen
eCall-System lotste Einsatzkräfte nach Unfall ohne Zeugen zu verletzten Senioren
28.04.: Unfall auf der B327: Älteres Ehepaar landet unfreiwillig in Waldstück
Waldesch. Am 28. April kam es gegen 11:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Hunsrückhöhenstraße (B327) zwischen Waldesch und Dieblich/Nassheck. Ein älteres Ehepaar aus dem Lahn-Dill Kreis kam nach ersten Erkenntnissen aufgrund gesundheitlicher Probleme des Fahrzeugführers mit seinem PKW alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in unbefestigtes Gelände.
Weiterlesen
