Aloys Krämer ist ein echter „Tausendsassa“
Arbeiten in Schiefer und Basalt sind seine Leidenschaft
Mayen. Der 78-jährige Mayener Aloys Krämer, ehemals in Eichenbaum, Kreis Grünberg in Schlesien geboren, kam im Jahre 1982 in die schöne Eifelstadt mit dem „schiefen Turm“, in der er mit seiner Ehefrau Waltraud, die ihm 1993 das Ja-Wort gab, im schönen, gemütlich ausgestatteten Heim in der Finstingenstraße, wohnt. Ein Mann, der überaus künstlerisch begabt ist, ein „Tausendsassa“ auf der ganzen Ebene, dem es die Materialien Schiefer sowie die heimische Basaltlava angetan haben. So bringt der Kunsthandwerker zum Beispiel viele herausragende Motive der Region in filigraner Arbeit auf aus einer Bergwerk-Tiefe von über 300 Metern geförderte Platten aus Mosel-Schiefer. Der ehemalige Direktionsbeauftragte einer öffentlich rechtlichen Versicherung hat dabei viele Ideen entwickelt. Ob nun seine Werke mit dem Alten Kranen in Andernach, der sagenumwobenen Burg Eltz, der Nürburg, der Laacher Basilika, der Genovevaburg und der Clemenskirche, viele heraldisch korrekte Wappen, Kirchen, Urkunden, Wanduhren, Schmuckanhänger, Herzen, Kreuze auch aus Basaltlava oder aber das Original „Mayna Mädcha“ sowie den „Mayna Jung“. Neueste „Schöpfung“ ist die Platte mit dem weithin sichtbaren „Hochsimmerturm.“ Allemal sind es „Hingucker“, die überall und bei jeder Gelegenheit Freude machen. Mit seinen Arbeiten unterstützt er Vereine, Kirchen und Schulen. Die Arbeit mit Kindern macht ihm dabei besonders viel Spaß. Sein Herz gehört außerdem der Hämmerzunft Mayen, in der 40 Handwerker um Aloys Krämer zusammengeschlossen sind, und die, auch durch die Symbolik des Zunftbaumes vor dem Rathaus, mit einem Teil Mayener Geschichte, durch seine Initiative einen neuen Aufschwung erlebte. Der engagierte Mann hat Vieles vorzuweisen. So war er als ehrenamtlicher Richter am Verwaltungsgericht Koblenz tätig. Dazu kam sein Einsatz beim Kreis- und Rechtsausschuss sowie als Oberbrandmeister. Als Vorstandsmitglied des Krankenhausforums initiiert er Kulturabende mit jungen heimischen Künstlern. So wurde ihm, neben vielen anderen Auszeichnungen, vom Ministerpräsidenten a.D., Kurt Beck, die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Der dreifache Vater hat ein schönes Motto, das da lautet: „Mens sana in corpore sana.“
