Allgemeine Berichte | 08.09.2013

Internationales Ordonnanzgewehr-Preisschießen bei den Sebastianer aus Mayen-Hausen

Beste Großkaliberschützen kamen aus Polch

Die Sieger und gleichzeitig beste Mannschaft, (v.l.) Günther Daub, Hans Krechel, Wolfgang Hemb, Brudermeister Frank Neis. Privat

Mayen-Hausen. Die St. Sebastianus Schützen aus Mayen-Hausen richteten ihr 25. Internationales Großkaliberschießen auf ihrer Schießsportanlage aus. Dieser Wettkampf wird ausschließlich mit historischen Waffen vom Baujahr 1866 bis 1945 geschossen. So ist zum Beispiel auch das bekannte deutsche Gewehr 98 K für dieses Schießen zugelassen. Den Reiz dieses Schießens macht unter anderem die Vielzahl der Auswahlmöglichkeit der Waffen und Kaliber aus, sowie aus diesen alten Schießgeräten noch ein Maximum an Präzision herauszuholen. Da diese Waffen im Schuss sehr laut sind, war der Gehörschutz am Schießstand unumgänglich. Bei sehr schönem Wetter schossen am Samstag 80 Schützen um die Ehre des Tagesbesten bzw. der besten Mannschaft. Teilweise hatten die Schützen eine sehr weite Anreise nach Mayen-Hausen. So konnten der Brudermeister von Mayen-Hausen, Frank Neis, neben den Schützen aus dem Bezirksverbänden Pellenz, Brohltal, Maifeld, Mittelrhein-Untermosel und Maria Laach auch Schützen aus Bornheim (Rheinland), Klotten, Bonn, Köln, Frankfurt, Hattenheim im Rheingau und Leverkusen begrüßt werden. Den weitesten Reiseweg hatten Schützenbrüder, die aus dem benachbarten französischen Elsass anreisten. Bei dem Wettbewerb stellten die Schützen mit den zugelassenen Sportgeräten ihre Zielsicherheit mit jeweils fünf Schuss auf die UIT Präzisionsscheibe, angestrichen auf die Entfernung von 50 Metern unter Beweis. Es zeigte sich, dass an diesem Preisschießen sehr zielsichere Schützen angetreten waren und das machte dem Schießmeister Dirk Gerhards die Auswertung am Ende des Schießens nicht gerade einfach. Zwölf Schützen erzielten ein Ergebnis von 50 von 50 möglichen Ringen und vier davon das ganze auch noch mit jeweils fünf Innenzehnen. Die Sieger und die Platzierrungen mussten also nach Sichtung und Auswertung des Schussbildes ermittelt werden. Nachdem um kurz nach 17 Uhr der letzte Schuss gefallen war, konnte Brudermeister Frank Neis gegen 18 Uhr mit der Siegerehrung um die attraktiven Sachpreise beginnen. Da am gleichen Tag um die gleiche Uhrzeit die Hausener Kirmes traditionell eingeböllert wird, musste die Siegerehrung noch kurz warten. Unterstützt wurden die Hausener Böllerschützen von den Böllerschützen der St. Hub. Niederzissen. Als treffsicherste Einzelschützen konnten nachfolgende Schützen ausgerufen werden: 1. Platz Wolfgang Hemb (St. Seb. Polch), 2. Platz: Hans Krechel (St. Seb. Mayen), 3. Platz: Günther Daub (St. Seb. Polch). Bei den Mannschaften konnten nachfolgende Schützen geehrt werden: 1. Platz: St. Seb. Polch mit den Schützen Hemb, Krechel, Daub; 2. Platz Schützenfreunde Hattenheim/Rheingau mit den Schützen Theinl, Barth, Schreiner; und der 3. Platz ging an die Schützen der St. Seb. Plaidt mit den Schützen Weinand, Schuh, Balmes. Neben den Weinpräsenten für die Mannschaften konnten die erstplatzierte Mannschaft aus Polch zusätzlich den Wanderpreis „Hausener Hahn“ in Empfang nehmen. Nach Beendigung der Siegerehrung bedankte sich Frank Neis noch bei allen Helfern, die für das Gelingen des Schießens beigetragen haben, besonders bei den Schützenfrauen, die hervorragend für Speis und Trank gesorgt haben. Den Teilnehmern wünschte man einen guten Nachhauseweg und ein Wiedersehen in einem Jahr, wenn am 30. August 2014 das nächste Großkaliberschießen in Mayen-Hausen ausgetragen wird.

Die Sieger und gleichzeitig beste Mannschaft, (v.l.) Günther Daub, Hans Krechel, Wolfgang Hemb, Brudermeister Frank Neis.Foto: Privat

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