Förderung Virneburg
Bund unterstützt Sanierung der Burgruine Virneburg mit Fördermitteln
Der Bund fördert die Sanierung der mittelalterlichen Burgruine Virneburg in der Eifel mit rund 220.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 440.000 Euro. Die Maßnahme sichert die Substanz der historischen Palaswand.
Virneburg. Sehr gute Nachrichten für Virneburg aus Berlin: Wie der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags vor kurzem entschieden hat, unterstützt der Bund die Sanierung und Substanzerhaltung der Virneburg mit rund 220.000 Euro. Das teilte der Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordnete Thorsten Rudolph mit, der sich als Mitglied des Ausschusses für dieses Projekt aus seinem Betreuungswahlkreis eingesetzt hatte.
„Ich freue mich sehr, dass der Bund einen Beitrag dazu leistet, die eindrucksvolle Burgruine zu erhalten“, erklärt Rudolph, der auch haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. Der Bund trägt über sein Denkmalschutz-Sonderprogramm somit 50 Prozent der Kosten von insgesamt rund 440.000 Euro für die anstehende Sanierungsmaßnahme, bei der die Palaswand instandgesetzt werden soll. Bereits 2024 war Geld aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm in die Sanierung des Virneburg geflossen – damals rund 182.500 Euro.
Die Burgruine Virneburg ist ein bedeutendes Beispiel mittelalterlicher Wehrarchitektur. Sie liegt auf einer markanten Felskuppe in der östlichen Eifel und wurde erstmals 1192 in einer Urkunde erwähnt. 1689 wurde sie im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört.
Nationale Förderprogramme unterstützen Denkmäler mit beträchtlichen Mitteln
Mit dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien werden in jedem Jahr Denkmäler mit nationaler Bedeutung gefördert. Der Bund trägt dabei bis zu 50 Prozent der Kosten, die restliche Summe müssen vom Eigentümer, dem Land oder der Kommune übernommen werden. In diesem Jahr wurden im Rahmen des Programms rund 35 Millionen Euro für 144 Projekte ausgeschüttet. Dass Fördergeld aus diesem Programm nach Virneburg fließt, war keineswegs selbstverständlich. Denn insgesamt lagen deutschlandweit mehr als 600 Anträge vor.
