Allgemeine Berichte | 02.04.2026, 13:16 Uhr

MGHs stärken Solidarität zwischen Jung & Alt

Caritas-Präsidentin besuchte Caritas-Mehrgenerationenhaus in Mayen

Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa tauschte sich bei ihrem Besuch mit einigen Mitarbeitenden des Caritasverbandes aus.
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Mayen. Beim Besuch des Caritas-Mehrgenerationenhauses in Mayen (MGH) hat die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes die Bedeutung generationenübergreifender Begegnungsorte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt betont. Im Rahmen der Jahreskampagne „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ machte sie deutlich, dass Orte wie Mehrgenerationenhäuser entscheidend dazu beitragen, Verständnis, Solidarität und faire Chancen für alle zu fördern.

Von Kreativ- und Freizeitangeboten für Jung und Alt über Hilfsangebote im Umgang mit der digitalen Welt bis hin zu Gesprächs- und Bewegungsangeboten für ältere Menschen entstehen hier täglich neue Verbindungen zwischen den Generationen: „Wenn die Erfahrungen der Älteren und die Perspektiven der Jüngeren zusammenkommen, entsteht eine starke Gemeinschaft. Genau das brauchen wir in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spannungen“, sagte Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa. „Im Mehrgenerationenhaus kommen Menschen ins Gespräch, entstehen Begegnungsorte und wird ein Miteinander stark. Niemand wird zurückgelassen – wie hier in Mayen.“

Mehrgenerationenhäuser sind bundesweit wichtige Anlaufstellen für Menschen aller Altersgruppen. Sie bieten Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Engagement, unabhängig von Herkunft, Lebenssituation oder Alter. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur sozialen Infrastruktur in Deutschland.

„Wir erleben tagtäglich, wie bereichernd der Austausch zwischen Jung und Alt ist“, berichtete Christian von Wichelhaus, Geschäftsführer des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. „Die Begegnungen schaffen Vertrauen und geben vielen Menschen das Gefühl, dazuzugehören.“

Für die Besucherinnen und Besucher seien die Angebote ein großer Gewinn, erzählte MGH-Koordinatorin Susanne Breitbach: „Viele Teilnehmende unserer Angebote kommen immer wieder, weil sie hier Gemeinschaft erfahren und sich nicht mehr einsam fühlen. Man lernt voneinander – egal, ob man jung oder älter ist.“

Mit ihrer Jahreskampagne rückt die Caritas 2026 den Wert generationenübergreifender Solidarität in den Mittelpunkt. Ziel ist es, das Miteinander der Generationen zu stärken, gesellschaftliche Spaltungen zu überwinden und konkrete Orte der Begegnung zu fördern.

„Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich begegnen, einander zuhören und gemeinsam Verantwortung übernehmen,“ unterstrich die Caritas-Präsidentin und dankte den Haupt- und Ehrenamtlichen des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. für ihr großes Engagement in der Mehrgenerationen-Arbeit.

(v. l. n. r.) Caritas Ratsvorsitzender Robert Müller, Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa und Geschäftsführer des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. Christian von Wichelhaus.

(v. l. n. r.) Caritas Ratsvorsitzender Robert Müller, Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa und Geschäftsführer des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. Christian von Wichelhaus. Foto: Lena Schmickler

MGH-Koordinatorin Susanne Breitbach informierte über Angebote und Projekte des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. in Mayen.

MGH-Koordinatorin Susanne Breitbach informierte über Angebote und Projekte des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. in Mayen. Foto: Lena Schmickler

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Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa tauschte sich bei ihrem Besuch mit einigen Mitarbeitenden des Caritasverbandes aus. Foto: Lena Schmickler

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