„Dem Himmel nah - fünf Rheinländer erobern die Alpen“
Autor und Pädagoge Wolfgang Redwanz stellt im Bildvortrag sein Buch in der „Bauernschmause“ in Polch vor.
Polch. Am Donnerstag, 15. Mai 2014 um 19.00 Uhr stellt der Autor und Pädagoge Wolfgang Redwanz sein Buch „Dem Himmel nah - fünf Rheinländer erobern die Alpen“ in der „Bauernschmause“ (Polch) in einem Bildervortrag vor. „Sie sind nicht die Schnellsten, aber sie kommen überall hin“, so drückte es ihr Bergführer Thomas aus. Und sie schafften es, die fünf Rheinländer. Sie kamen auf den Großglockner, den Großvenediger, den Ortler, die Ötztaler Wildspitze, das Zuckerhütl, die Bernina und noch einige weitere Viertausender.
Wer Wolfgang Redwanz, den Autor und Pädagogen kennt, mag sich nun fragen, was ihn da wohl bewog, als Rheinländer Viertausender zu besteigen und ein Buch über alpine Hochgebirgstouren zu schreiben. Diese Frage und viele weitere wird Wolfgang Redwanz bei seiner Lesung mit Bildervortrag beantworten.
Was bewog ihn dazu?
Fünf bergunerfahrene Flachländer, drei Lehrer, ein evangelischer Geistlicher und eine Krankengymnastin, formten eine Alpenseilschaft in Obergurgl im oberen Ötztal und machten sich mit dem Bergführer Thomas auf in rund 20 Jahren die Alpen „zu erobern“. Einer von ihnen ist Wolfgang Redwanz, der seine Eindrücke und Erlebnisse in dem Buch „Dem Himmel nah - fünf Rheinländer erobern die Alpen“ beschreibt. Was bewog ihn dazu? Es waren die einmaligen Erlebnisse in der Bergwelt, das erste Abseilen, die nicht ganz einfache Querung eines reißenden Gletscherbaches, Klettersteigerei, traumhafte Bilder im Großglocknerbereich, Sonnenaufgänge auf Viertausendern, eine Bergmesse mit dem Bischof von Innsbruck Reinhold Stecher († 2013) aber auch Frust, Probleme mit der mentalen Fitness und die Gefahren in den Bergen. Dazu die Gemeinschaft, die in der Bergwelt zusammen mit dem Bergführer erlebt wurde. Hier waren nicht nur Gipfelerlebnisse, sondern die ganze alpine Schönheit und Vielfalt mit den Herausforderungen und die Glücksmomente bei den Gipfelbesteigungen von Bedeutung. Auch die Erfahrung, wie man sich mehr und mehr zutraut, ohne leichtsinnig zu werden, erfährt der Leser. Dazu kommt das einfache Leben, mit dem man ein wenig der Zivilisation den Rücken kehrt. Eine Woche keine Straße, kein Ort, kein Auto, ohne Fernsehen und Radio. Was man braucht, trägt man auf dem Rücken. Die Hütten sind gastlich, auch mit eiskaltem Gletscherwasser.
Gedanken von Bischof Reinhold Stecher, Heiner Geißler und Anderen gestalten die Spiritualität dieses Buches mit. Und wenn man am selben Tag wie Reinhold Messner den Ortler besteigt, dann sind auch dessen Gedanken bereichernd. Am wichtigsten sind jedoch die eigenen Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle, etwa beim Gehen mit Steigeisen und Pickel bis zur Überwindung einer 200 Meter hohen Eiswand am Hochfirst mit 46 Grad Steigung.
Wolfgang Redwanz nimmt alle Interessenten mit auf eine Reise in seine Erlebnisse und Eindrücke der Bergwelt, die er in seinem Buch „Dem Himmel nah“ schildert. Auskünfte über die Lesung am 15.05 in Polch erteilt H. Liesenfeld 02654-6669.
