Allgemeine Berichte | 16.06.2013

Bei Black Falcon in Meuspath ist Inklusion selbstverständlich

Der Traum vom Arbeitsplatz

Thomas Theisen hat sein Hobby zum Beruf gemacht.  Caritas Werkstätten XTERN

Meuspath. Der Traum vom Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt konnte mit Hilfe der Caritas Werkstätten erfüllt werden. Inklusion? Dies ist für die Firma Black Falcon GmbH & Co. KG in Meuspath am Nürburgring nicht nur ein Begriff aus der Zeitung. Seit Mitte letzten Jahres hat die Firma, die im Motorsportgeschäft zuhause ist, Thomas Theisen, einen Werkstattmitarbeiter der Caritas Werkstätten, in ihrem Team beschäftigt. Die Augen von Thomas Theisen strahlen vor Glück, wenn er von dem Arbeitgeber erzählt: „Es ist für mich als begeisterter Motorsportfan eine tolle Sache, mein Hobby zum Beruf zu machen. Ich freue mich, so eine Chance erhalten zu haben.“ Theisen unterstützt das Team bei der Aufbereitung der Autos für die weltweiten Autorennen. Das bedeutet, er arbeitet mit seinen Kollegen an der Entfernung der Werbeaufkleber, reinigt die Felgen, bereitet die Lkw für den Transport der Fahrzeuge vor und unterstützt das Team bei den vielen anderen anfallenden Arbeiten in den Boxengassen. So hatte Thomas Theisen auch Gelegenheit, beim 24h-Rennen in Dubai dabei zu sein. „Es war sehr beeindruckend, dort das Team zu unterstützen und dann auch noch das Rennen mit unseren Piloten Bernd Schneider, Jeroen Bleekemolen, Sean Edwards und Khaled Al Qubaisi zu gewinnen. Die Aufgaben sind vielfältig, das gefällt mir“, resümiert der Motorsportfan die letzten Monate bei Black Falcon.

Ein Gewinn für beide Seiten

„Wir sind sehr glücklich, einen so zuverlässigen und sehr vielseitig einsetzbaren Mitarbeiter für unser Team gefunden zu haben. Das passt schon gut! Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, damit das Miteinander so gut gelingen kann“, so Alex Böhm, Geschäftsführer der Black Falcon GmbH & Co. KG.

Gestartet ist Thomas Theisen zuerst mit einem Praktikum, nach dessen erfolgreichen Abschluss er auf einen sogenannten ausgelagerten Arbeitsplatz gewechselt ist. Schnell kristallisierte sich heraus, dass es ein Arbeitsplatz wird, der über das „Budget für Arbeit“, ein Modelprogramm des Landes Rheinland-Pfalz, finanziert wird. Theisen hat nun ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis, wovon 70 Prozent des Arbeitgeberbruttoentgeltes vom zuständigen Kostenträger erstattet werden.

Nähere Informationen zum Integrationsmanagement der Caritas Werkstätten erhalten Interessierte bei Doris Hein, Tel. (0 26 54) 8 98 00 00, d.hein@cwfb.de.

Thomas Theisen hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Foto: Caritas Werkstätten XTERN

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