Allgemeine Berichte | 21.04.2013

Vulkan-Racing-Mintgen-Motorsport

„Die Einstufung der Ginetta akzeptieren wir nicht“

Das Team des Vulkan-Racing-Mintgen-Motorsports bei der Arbeit. Hardy Elis

Mayen/Wassenach. Der Saisonstart war für Vulkan-Racing-Mintgen-Motorsport mit sehr unterschiedlichen Emotionen verbunden. Zum einen mit der Freude über den lang ersehnten Saisonstart, zum anderen herrschte großer Unmut über die Neueinstufung der Ginetta G50 GT4. Vulkan-Racing sah sich unter diesen Umständen nicht im Stande ein ordentliches Rennen zu fahren.

Vorbereitet auf den Saisonstart war man gut. Im Winter verbrachte man mehrere Tage zum Testen in Spanien. Vulkan-Racing hatte sich für die Ginetta G50 GT4 ein gutes grundlegendes Set Up erarbeitet und versprach sich damit auch ein Wörtchen um den Sieg in der Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge mitreden zu können.

Kurz zuvor veränderte sich die Lage grundlegend. Die GT4-Autos wurden nach den Vorgaben der SRO (Stephane Ratel Organisation) neu eingestuft. Das bedeutete für die Ginetta G50 GT4 eine Zuladung von ca. 160 kg und eine Verringerung des Tanks auf82 Liter. Somit waren so gut wie alle winterlichen Abstimmungsarbeiten ad acta gelegt. Die neuen Einstufungen der GT4-Fahrzeuge sorgten am Freitagabend für heftige Diskussionen zwischen Teamchefs und dem Veranstalter.

Michael Mintgen war dementsprechend frustriert bis sauer: „Die Einstufung der Ginetta akzeptieren wir nicht. Natürlich haben wir keine Chance mehr um den Klassensieg mitzufahren. Wir sind zu langsam und müssen viel früher tanken. Noch wichtiger ist aber, dass einfach mal so 160 kg Zuladung viel zu viel sind und ein erhebliches Sicherheitsrisiko für den Fahrer und die Ginetta darstellen. Keiner weiß, ob das Auto und die Teile das Gewicht überhaupt aushalten. Einige im Fahrerlager haben sogar die Vermutung geäußert, dass das Chassis brechen könnte, da die Ginetta an der Grenze gebaut ist. Enttäuscht waren wir auch, dass die VLN-Fahrersprecher unsere Sicherheitsbedenken nicht ernst genommen haben.“

Trotz der ungerechten Einstufung starteten die Piloten David Sigacev (Russland) und Karl Brinker (Herne) um 12 Uhr in das Rennen. Nach ca. sieben Runden hatte sich das bewahrheitet, was Teamchef Michael Mintgen prognostiziert hatte. Viele Komponenten sind für das plötzliche Übergewicht nicht ausgelegt. Die Ginetta G50 GT4 fiel nach etwa einer Stunde mit Getriebe- und Antriebswellenschaden aus. Kostenpunkt ca. 15 000 Euro.

„Was auf einem normalen Kurs funktionieren mag, kann für die Nordschleife völlig unpassend sein. Das haben wir und andere GT4-Teams am Samstag mit der neuen Einstufung leider erleben müssen. Ich hoffe, dass die Veranstalter unsere Sicherheits- und Wettbewerbsbedenken ernst nehmen und die GT4-Teamchefs zusammenstehen. Vielleicht tut sich dann doch noch was für alle in dieser Klasse“, hoffte Michael Mintgen nach dem Rennen.

Pressemitteilung

Vulkan Racing–Team

Mintgen Motorsport

Das Team des Vulkan-Racing-Mintgen-Motorsports bei der Arbeit. Foto: Hardy Elis

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