111 Jahre Mayener Eifelmuseum
Die Erforschung der Steinindustrie
Museumsvortrag am 21. Mai
Mayen. Ein stolzes Alter erreicht das Mayener Eifelmuseum in diesem Jahr. Gegründet 1904 als Sammlung des örtlichen Geschichts- und Altertumsvereins, wuchs das Museum im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich. Heute präsentiert es sich als zentrales Museum der Region in den Räumen der Genovevaburg mit einer modernen Themenausstellung. Dr. Bernd Oesterwind wird diese Entwicklung in seinem Museumsvortrag am 21. Mai, um 20 Uhr, im Foyer des Eifelmuseums, Genovevaburg schildern. Der Eintritt ist frei .
Im Zentrum des Interesses
Von Anfang an stand die hiesige Steinindustrie im Zentrum des Interesses. Mayen lebte vom und mit dem „Mayener Stein“, der vulkanischen Basaltlava. Die Lay war im Bewusstsein der Bevölkerung - deren Selbstbild und zahlreiche Traditionen sind mit der harten Arbeit in den Steinbrüchen des Grubenfeldes verbunden war und ist. Die in den Steinbrüchen zahlreich aufgefundenen Relikte wurden im Eifelmuseum gesammelt und bewahrt. Mit dem Anwachsen der „Steinsammlung“ war eine rege Forschungstätigkeit verbunden, an der vor allem die Familie Hörter bis in die heutigen Tage maßgeblichen Anteil hat. Seit einigen Jahren wird die Erforschung der heimischen Grubenfelder auch durch die Wissenschaftler der Außenstelle des Römisch-Germanischen-Zentralmuseums Mainz in Mayen mächtig vorangetrieben. Der Vortrag bietet nicht nur einen Überblick über den Verlauf und die Ergebnisse der Forschung, sondern vermittelt zugleich auch die veränderten Methoden und Mittel der Darstellung der Forschungsergebnisse im Museum.
