Realschullehrer zu Besuch bei Westnetz in Saffig
Einblick in die Berufswelt „Elektronik“ erhalten
Austausch mit Partnerschulen aus Andernach, Mayen, Mendig und Plaidt
Saffig. Die Schulpartnerschaft zwischen Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber der RWE Deutschland, und den Realschulen Plus in Andernach, Mayen, Mendig und Plaidt wurde jetzt durch eine zweitägige Fortbildung im Aus- und Weiterbildungszentrum in Saffig mit Leben erfüllt. Fachlehrer aus dem Bereich „Technik und Naturwissenschaft“ (TuN) informierten sich über die Wirkungsweise von Mikrocontrollern. Eingeladen zu der Fortbildungsveranstaltung hatte das pädagogische Landesinstitut in Speyer.
„Die Fortbildung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die „Technik und Naturwissenschaft“ in den Klassenstufen 9 und 10 unterrichten und die digitale Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik praktisch und kostengünstig umsetzen wollen“, betonte Marc Fischer, Berater für „TuN“ beim pädagogischen Landesinstitut. Das zweitägige Programm umfasste die Herstellung eines Experimentierboards und die Anwendung in Form von einfacher Programmierung, wie z.B. einer Ampelschaltung und der Bau einer Alarmanlage. Westnetz stellte nicht nur die Technik zur Verfügung, sondern leistete auch wertvolle Hilfestellung bei der Umsetzung der Praxisbeispiele. Tatkräftig unterstützt wurden die Referenten hierbei von den beiden Westnetz-Auszubildenden Marcel Oehring und Kevin Ternes.
Beide Seiten profitieren
Albert Heinen, Leiter des Aus- und Weiterbildungszentrums bei Westnetz in Saffig, bietet dieses Thema aus gutem Grund an: „Die Veranstaltung hat für beide Seiten einen Gewinn.: Die Schule profitiert, weil sie ein aktuelles Thema für den TuN-Unterricht mit nehmen kann und das Unternehmen hat die Möglichkeit, mehr junge Menschen für Naturwissenschaft und Technik begeistern zu können. Karin Butter und Lars Lespagnol, beide Lehrkräfte für „Technik und Naturwissenschaft“ an der Albert-Schweitzer-Realschule Plus in Mayen, sehen das ähnlich: „Wir finden es toll, dass hier bei Westnetz die technischen Geräte vorhanden sind und wir einen Einblick in die Berufswelt „Elektronik“ erhalten. So können wir die Schülerinnen und Schüler praxisnäher mit moderner Technik in Verbindung bringen und erhalten zudem spannende Impulse für den Unterricht. Außerdem ist der Kontakt zu den Partnerschulen aus der Region eine wertvolle Bereicherung. Hier wird die Grundlage für eine zukünftig noch intensivere Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Austausch gelegt“.
