Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Es gibt noch viel zu tun
Lokaler Teilhabekreis „Mayen verbindet“ informierte
Mayen. Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung werben alljährlich rund um den 5. Mai überall zahlreiche Aktionen für mehr Inklusion im Alltag. In Mayen war der Lokale Teilhabekreis (LTK) „Mayen verbindet“ bereits zum fünften Mal in Folge aktiv. Das diesjährige Motto „Schon viel erreicht. Noch viel mehr vor“ bekräftigt den Anspruch von Menschen mit Behinderung auf gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinde. Unterstützt von der Aktion Mensch in ihrem 50. Jubiläumsjahr, machte der LTK in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Inklusion Mayen-Koblenz an einem Informationsstand auf dem Mayener Marktplatz darauf aufmerksam, was bisher in der Stadt Mayen alles erreicht wurde, darunter Rollstuhlrampen zu Geschäften und vereinfachte Zugänge zu behindertengerechten Toiletten. Der lebhafte Austausch mit den interessierten Passanten am Stand brachte aber auch noch viele Wünsche und Bedarfe zutage, die schriftlich auf bunten Aufklebern an einer Infostafel zum Thema Inklusion gesammelt wurden. Gefordert werden unter anderem besser befahrbare Gehwege für Rollstuhlfahrer, mehr barrierefreie und inklusive Veranstaltungen in der Stadt sowie gleiche Zugangsmöglichkeiten für alle Bürger mit und ohne Behinderung zu Angeboten in Mayen und Umgebung. Insbesondere der geplante Behindertenbeirat soll künftig für die Durchsetzung der Vorschläge und Ausarbeitungen der Mayener Bürger sorgen. Passend zum Motto fasste Cornelia Schuppener, aktives Mitglied des LTK, zusammen: „Gut, dass schon so viel erreicht wurde. Wir haben aber noch viel vor, um unseren gemeinsamen Zielen ein weiteres Stück näher zu kommen.“ Der LTK „Mayen verbindet“ ist ein gemeinsames Projekt der Caritas Werkstätten St. Johannes in Mayen und des Caritas Zentrums in Mendig, beides Standorte der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH.
