Neues Werk von Mendiger Krimiautor
„Es hätte so gewesen sein können...“
Hans Astor präsentiert am 30. August seinen historischen Eifelkrimi „Klostergold“
Mendig. Ein altes Haus mitten im geschichtsträchtigen alten Stadtkern von Niedermendig - hier sitzt der 59-jährige Mendiger Autor Hans Astor im Sommer am liebsten auf der Terrasse und lässt sich beim Schreiben von dem einzigartigen Ambiente inspirieren. Da jedoch in diesen Breitengraden der Sommer von relativ kurzer Dauer ist, setzt der gebürtige Mendiger sich abends, wenn andere Menschen sich beim Fernsehen entspannen, an den Computer und lässt dabei seine Gedanken fließen. Dabei kommt Astor, der sich seit dem Erscheinen seines ersten Buches: „Graues Gold“ einer ständig wachsenden Leserschaft erfreut, sein profundes Wissen über regionale geschichtliche Ereignisse ebenso zugute, wie die Fähigkeit eine spannende Handlung in Szene zu setzen. Inzwischen befindet sich Hans Astor auch mit seinen Büchern: „Felsenbier & Spekulanten“ und „Basaltfeuer“ sowie mit dem Kinderkrimi „Grauli der Lavadrache“ auf der Erfolgsspur. Am Freitag, dem 30. August, stellt der Mendiger Autor zum Abschluss der Mendiger Kulturwoche „Ars Vulcanica“ um 18 Uhr in den Räumen der Mendiger Vulkanbrauerei seinen neuesten Roman „Klostergold“ vor. Bei dieser Neuerscheinung handelt es sich um den dritten historischen Kriminalroman des Schriftstellers. Unter seinem bewährten Motto: „Es hätte so gewesen sein können ...“ schreibt Hans Astor in „Klostergold“ über die Machenschaften eines reichen Mendiger Mühlsteinhändlers im 17. Jahrhundert, wobei es sich bei einer der Hauptfiguren um eine bekannte Person aus der Mendiger Geschichte handelt. „Es reizt mich jedes Mal wieder aufs Neue, die historischen Zusammenhänge und eine bis ins kleinste Detail realistische Beschreibung der jeweiligen Region mit meinen frei erfundenen Geschichten harmonisch in Einklang zu bringen“, so Hans Astor, dem es bei jedem bisher von ihm veröffentlichten Roman hervorragend gelungen ist, dem individuellen „Kopfkino“ des Lesers genügend Freiraum zu lassen. Auf die Frage von „Blick aktuell“, wann er seine schriftstellerischen Ambitionen entdeckt habe, sagte Hans Astor: „Als ich 2008 ein 640 Seiten umfassendes Manuskript für ein bisher noch nicht veröffentlichtes Buch unter dem Titel „Vogelfrei - Fluchtweg Camino“ an zahlreiche Verlage schickte, antwortete mir unter anderem eine Hamburger Verlegerin, die mir telefonisch mitteilte, dass wohl kein Verlag ein derart umfangreiches Erstlingswerk veröffentlichen würde, wobei inzwischen einige Verlage bereits ihr Interesse angemeldet haben. Im Verlauf unseres Gespräches riet sie mir, es doch erst einmal mit einem regionalen Thema zu versuchen, wobei sie - fast nebenbei - von ihrem Besuch in den Mendiger Felsenkellern schwärmte. Dass sie mir damit das Stichwort für meinen ersten Eifelkrimi „Graues Gold“ gegeben hatte, konnte sie natürlich nicht ahnen. Nachdem ich relativ schnell einen Verleger gefunden hatte und die offizielle Präsentation bevorstand, wuchs mein Lampenfieber von Tag zu Tag. Um mich abzulenken, folgte ich dem Rat meiner Frau und beschloss, ein Kinderbuch zu schreiben. So entstand in wenigen Wochen „Grauli, der Lavadrache“, der sich nach wie vor bestens verkauft. Dass ich jedoch mit den vulkanischen Abenteuern des kleinen Lucas in den Mendiger Lavakellern bei den jungen Lesern ins Schwarze treffen würde, hätte ich mir damals absolut nicht träumen lassen!“ Wer Hans Astors Schreibstil jedoch kennt, weiß schon jetzt, dass auch sein historischer Eifelkrimi „Klostergold“ wieder von Erfolg gekrönt sein wird.
