Motorsport-Highlight BOSS GP
Frank Färber begeistert bei der BOSS GP in Hockenheim mit starker Leistung
aus Koblenz
Hockenheim. Frank Färber begeistert bei der BOSS GP in Hockenheim „Das war eines der Highlights in meinem Motorsportleben!“
Vor mehr als 60.000 Zuschauern im Hockenheimer Motodrom erfüllte sich für den Neuwieder Rennfahrer und Motorsportunternehmer Frank Färber am vergangenen Wochenende ein großer Traum: der Start bei der renommierten BOSS GP-Serie. Gemeinsam mit seinem kleinen, engagierten Team rund um Teammanagerin Simone Busch stellte sich Färber der hochkarätigen Konkurrenz aus ehemaligen Formel-1- und GP2-Fahrzeugen – und konnte sich trotz schwieriger Voraussetzungen beachtlich in Szene setzen.
Unter der Bewerbung des AC 1927 Mayen ging Färber Motorsport mit dem nominell leistungsschwächsten Fahrzeug des Feldes an den Start. Bereits zu Beginn des Wochenendes kämpfte das Team jedoch mit technischen Problemen am Kurbelwellensensor des 3,5-Liter-Nissan-Rennmotors des eingesetzten World Series Renault.
„Wir mussten den Motor teilweise sechs- bis siebenmal starten und die Sensoren jedes Mal neu kalibrieren, bis er ordentlich lief. Der Sensor ist leider extrem ungünstig verbaut, sodass wir ansonsten den kompletten Motor hätten ausbauen müssen“, erklärte Färber. „Das war mühsam und zeitaufwendig, aber die einzige Möglichkeit, überhaupt auf die Strecke zu gehen. Mein Dank gilt Teammanagerin Simone Busch sowie meinen Mechanikern Roland Schorr und Noel Krinitzki für ihren großartigen Einsatz.“
Trotz der Probleme zeigte Färber auf der Strecke eine starke Leistung. Da das Qualifying ausgelassen werden musste, startete er das Rennen aus der Boxengasse. Eine früh geschaltete grüne Boxenampel ermöglichte es ihm jedoch, bereits in der ersten Runde schnell den Anschluss ans Feld zu finden. Schon in Runde eins machte der Neuwieder drei Positionen gut.
„Gegen die Formel-1- und GP2-Boliden hat man mit unserem Auto natürlich keine echte Chance, aber Spaß macht es trotzdem“, sagte Färber mit einem Lächeln. „Wir konnten uns im hinteren Mittelfeld etablieren und auf Platz zwei der Super Lights Klasse festsetzen – das war mehr, als wir erwartet hatten.“
Eine anschließende Full-Course-Yellow-Phase verhinderte allerdings eine weitere Aufholjagd. Nachdem der vor ihm fahrende GP2-Pilot den Anschluss ans Feld verlor, konnte auch Färber die Lücke trotz eines Überholmanövers nicht mehr schließen. Am Ende erreichte er Rang zwölf im Gesamtklassement sowie Platz zwei in der Super Lights Klasse.
„Zum Rennende traten noch leichte Zündaussetzer auf, deshalb bin ich mit dem Ergebnis absolut zufrieden“, bilanzierte Färber.
Auch Teammanagerin Simone Busch zog ein positives Fazit: „Es war ein wirklich tolles Wochenende in einem hochprofessionellen Umfeld der BOSS GP. Vielen Dank für die freundliche Aufnahme in die Serie und die hervorragende Organisation. Jetzt hoffen wir, das technische Problem schnell in den Griff zu bekommen.“
Denn bereits das nächste große Ziel steht fest: Frank Färber möchte vom 12. bis 14. Juni 2026 bei der Nürburgring Klassik an den Start gehen – dann möglichst ohne technische Probleme und erneut vor großer Kulisse.
Pressemitteilung Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC
Team Färber Motorsport mit ihrem 3,5-Liter-World Series Renault Foto: Ringo Schneider
