Mitgliederversammlung „Fraukircher Marienbruderschaft - Förderverein Fraukirch“
Für Außensanierung der Fraukirch werden noch Spenden benötigt
Thür. Während die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung der „Fraukircher Marienbruderschaft - Förderverein Fraukirch“ bei schönem Wetter unter den herrlichen Kastanienbäumen des Fraukircher Hofes stattfindet, wurde die letzte Versammlung wegen der nicht enden wollenden Regenschauer in das Zelt auf dem Hof verlegt.
Zunächst jedoch feierten die Mitglieder des Fördervereins anlässlich des Patronatsfestes der Fraukirch die „Aufnahme Marias in den Himmel“ in Form eines feierlichen Gottesdienstes, der von Pastor Ralf Birkenheier zelebriert und von Klaus Schorn (Orgel) sowie Christian Kossmann (Gesang) musikalisch begleitet wurde.
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Dr. Wolfgang Zäck bat dieser die Anwesenden, sich von ihren Plätzen zu erheben, um die im vergangenen Geschäftsjahr verstorbenen Mitglieder: Eleonore Kessler, geb. Sesterhenn, Ingrid Schäfer-Keupen und Käte Meyer-Schaar zu gedenken.
Ausführlicher Geschäftsbericht
Sodann trug die Geschäftsführerin Anneli Geilen den Geschäftsbericht für die Zeit vom 18.08.2013 bis 14.08.2014 vor. Während sie zunächst darauf hinwies, dass der Verein aktuell über 165 Mitglieder verfügt, berichtete sie, dass der letzte Schritt der Baumaßnahme „Trockenlegung“ Anfang 2014 erfolgt sei. „Die Kosten hierfür betrugen 7.900 Euro. Der Verwaltungsratsvorsitzende der Pfarrgemeinde Thür, Herr Nell hat einen Mehrkostenantrag auf Bezuschussung beim Bistum Trier gestellt und es wurden uns 4.700 Euro genehmigt“, so Anneli Geilen, die in ihrem Geschäftsbericht auch auf eine Ortsbesichtigung im Mai dieses Jahres einging, in deren Verlauf über das weitere bauliche Vorgehen gesprochen worden war. Außer ihr nahmen an der Ortsbesichtigung der neue Leiter des Amtes für kirchliche Denkmalpflege, Herr Dr. Weiner, der Architekt Herr von der Stein (Bistum Trier), der Verwaltungsratsvorsitzende der Pfarrgemeinde Thür, Herr Nell und die Rendantin Frau Kleinen teil. Wörtlich hieß es in dem Geschäftsbericht von Anneli Geilen: „Der zweite Bauabschnitt der Außensanierung beinhaltet die Fassadensanierung. Dazu ist es sinnvoll, diejenigen Arbeiten zusammenzufassen, für die eine Einrüstung erforderlich ist. Dazu zählen das Abtragen des losen Altputzes, die Fugensanierung, partieller Steinaustausch und Aufbringen einer Putzschlämme, der Schutzanstrich des Holzwerks, der Dachreiter und Gauben, der Schutzanstrich der Sturmschienen und die Reparatur der Fensterverglasung. Die Umsetzung dieser Maßnahme ist für das Jahr 2017 vorgesehen. Für den Förderverein ist die Anerkennung des Baubedarfs und dementsprechend die Bezuschussung durch das Bistum besonders wichtig, denn so ein großes Projekt können wir alleine nicht tragen. Wenn der Baubedarf anerkannt wird, bemühen wir uns bei verschiedenen Stellen um weitere Zuschüsse und Spenden“, so die Geschäftsführerin Anneli Geilen.
Zum Abschluss ihres Berichtes teilte Frau Geilen den Anwesenden mit, dass die Pfarrgemeinde Thür auf Initiative des Bistums Trier eine Untersuchung wegen des Insektenbefalls (Nagelkäfer) durchführen lassen wird. Der Vorstand des Fördervereins sehe diese Untersuchung als notwendig an, da sie dem Erhalt des Gebäudes diene, und werde sich an den Kosten mit 1.250 Euro beteiligen. Last, but not least wies die Geschäftsführerin rückblickend noch einmal auf einen Ausflug zur Abtei Rommersdorf am 16. Mai hin, der seinen Abschluss im Burgcafé Golfclub mit herrlichem Ausblick auf die Pellenz fand.
Nachdem die Schatzmeisterin Brigitta May die Kassenlage des Fördervereins ausführlich dargelegt und die Kassenprüferin Charlotte Fichtl-Hilgers eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt hatte, wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Da die zwei Jahre währende Amtszeit von Frau Fichtl-Hilgers endete, wurde als ihr Nachfolger einstimmig Wolfgang Riedel gewählt, der nunmehr gemeinsam mit der 1. Kassenprüferin Claudia Schneichel das Amt ausüben wird.
Es werden noch viele Spenden benötigt
Bevor Dr. Zäck die Versammlung schloss, bedankte er sich im Namen des Vorstands bei Pastor Ralf Birkenheier und Organist Rolf Schorn für die vielen wunderbaren Gottesdienste sowie bei Marie Keller, die für den herrlichen Blumenschmuck am Altar der Wallfahrtskirche verantwortlich zeichnet und nicht zuletzt bei Christel Sesterhenn, bei der die „Fäden“ während des ganzen Jahres zusammenlaufen. Ein weiterer Lob des 1. Vorsitzenden Dr. Wolfgang Zäck ging an alle Spender, die zum Erhalt der Fraukirch beitragen. In diesem Zusammenhang erinnerte er noch einmal an den im Jahr 2017 anstehenden kostenintensiven 2. Bauabschnitt und appellierte an die Anwesenden, kräftig die Werbetrommel für die Fraukirch zu rühren, da für die Realisierung der dringend erforderlichen Bauarbeiten noch viele Spenden gebraucht würden.
Für die kostenintensive Außensanierung der Fraukirch werden noch viele Spenden benötigt.
