Allgemeine Berichte | 17.07.2015

Sommerfest der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Kreisverband Koblenz-Mayen

„Gemeinsam für unsere Ziele streiten – gemeinsam kämpfen – gemeinsam feiern“

Der Kreisverband Koblenz-Mayen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hatte zum Sommerfest am Rheinufer eingeladen. privat

Urmitz. Gute Stimmung trotz schlechter Nachrichten herrschte auf dem Sommerfest der GEW Koblenz-Mayen. Nach der Bekanntgabe des Schlichtungsergebnisses im Arbeitskampf des Sozial- und Erziehungsdienstes - den „schlechten Nachrichten“ - stand das Sommerfest am idyllischen Rheinufer in Urmitz gleichzeitig im Zeichen des kollegialen Austausches und des gemeinsamen Feierns.

Der Mitgliederzuwachs des GEW-Kreisverbandes im letzten Quartal war auch am Zuwachs auf dem Sommerfest abzulesen. Es waren auffällig viele Kolleginnen aus Sozial- und Erziehungsberufen anwesend – ein Sinnbild für einen sich wandelnden KV, der mittlerweile mehr ist als nur eine „Lehrergewerkschaft“: eine Gemeinschaft von Kolleginnen aus vielen pädagogischen Berufen, die in Stadt und Landkreis Mayen-Koblenz zusammen über 1000 Mitglieder hat. Neben der gemeinsamen Feier gab es auch einen informativen Teil: Neben dem Grußwort des Vorsitzenden Lutz Zahnhausen, der einen kurzen Bericht über die Aktivitäten des GEW-Kreisverbandes gab, gab es einen Bericht des Bezirkssekretärs Bernd Huster, der an diesem Tag von einer Sitzung der GEW-Tarifkommission in Frankfurt kam und über entsprechende Neuigkeiten berichten konnte: Die Situation nach dem Erzwingungsstreik im Sozial- und Erziehungsdienst ist nicht einfach. Obwohl die Mitglieder in der Region überdurchschnittlich aktiv und kämpferisch waren und viele Kolleginnen viel Energie in die Auseinandersetzung mit Kolleginnen, Leitungen, Eltern und veröffentlichter Meinung investiert haben, wurde ein „Schlichtungsergebnis“ erzielt, das von fast allen Kolleginnen als nicht akzeptabel empfunden wird: Die gewünschte Aufwertung des Berufsfeldes, für die es eine gesellschaftliche Zustimmung gibt, ist nicht über rhetorische Bekenntnisse hinausgekommen, und der als äußerst ungerecht empfundene Stufenverlust bei Stellenwechsel bleibt unverändert. Andererseits bleibt fraglich, ob die Fortsetzung des Arbeitskampfes zu einem besseren Ergebnis führt. Diese Alternative – Ergebnis akzeptieren oder weiter kämpfen – wurde in vielen Tischgesprächen diskutiert.

Das gemeinsame Essen, das Grillen am Rhein, die Musik, das gemeinsame Spielen auf den Rheinwiesen und der gemeinsame Gesang sorgten letztendlich für eine gute Stimmung bei einem gelungenen Sommerfest mit guter Beteiligung im GEW-Dreiklang „Gemeinsam für unsere Ziele streiten – gemeinsam kämpfen – gemeinsam feiern“.

Pressemitteilung Gewerkschaft

Erziehung und Wissenschaft (GEW)

Kreisverband Koblenz-Mayen

Der Kreisverband Koblenz-Mayen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hatte zum Sommerfest am Rheinufer eingeladen. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Kreishandwerkerschaft
Alles rund ums Haus
Oster-Anzeige
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Rund ums Haus
Angebotsanzeige (April)
PR-Anzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Empfohlene Artikel
Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa tauschte sich bei ihrem Besuch mit einigen Mitarbeitenden des Caritasverbandes aus.
49

Mayen. Beim Besuch des Caritas-Mehrgenerationenhauses in Mayen (MGH) hat die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes die Bedeutung generationenübergreifender Begegnungsorte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt betont. Im Rahmen der Jahreskampagne „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ machte sie deutlich, dass Orte wie Mehrgenerationenhäuser entscheidend dazu beitragen, Verständnis, Solidarität und faire Chancen für alle zu fördern.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2256

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht 2026
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Ostergruß
Tag der offenen Tür
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige mehrere Stellen
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Ostergrußanzeige
Titelanzeige
Anzeige Lange Samstage
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige Kita