Andernacher Seniorenhelferinnen besuchen „Gründungsvater“
Gemeinschaft vor 41 Jahren ins Leben gerufen
Mayen. Es kann auch angenehm sein, wenn einen die Vergangenheit einholt. Davon ist Diakon Winfried Stadtfeld überzeugt, seit er im vergangenen Jahr eine Einladung nach Andernach erhielt. Absender war die Gemeinschaft der Seniorenhelferinnen der Pfarrei Maria Himmelfahrt. Diese Gemeinschaft hatte Stadtfeld 1973 ins Leben gerufen, als er in der Pfarrei gewirkt hatte. Zum 40. Jubiläum 2013 wollten die Damen den „Gründungsvater“ unbedingt dabeihaben – zu seiner eigenen Überraschung damals: „Ich wusste gar nicht, dass die Gemeinschaft überhaupt noch existiert!“ Die ist sogar quicklebendig, was die Damen einmal mehr demonstrierten, als sie unter Führung ihrer Vorsitzenden Gisela Schmitz in dieser Woche den Gegenbesuch in Mayen antraten. Zu dem Ausflug hatten sie natürlich viele der von ihnen betreuten betagten Angehörigen ihrer Pfarrei eingeladen, unter ihnen gar eine 101-jährige Seniorin. In der Pfarrkirche Herz Jesu begrüßte Winfried Stadtfeld die etwa 50 Gäste aus der Bäckerjungenstadt zu einer einstimmenden Marienandacht. Es darf wohl unterstellt werden, dass sich die Gespräche während der anschließenden Kaffeetafel, die Helferinnen der Pfarreiengemeinschaft Mayen organisiert hatten, im Wesentlichen um Geschichten und Erinnerungen aus 41 Jahren Gemeinschaftsleben drehten. Dazu trugen vor allem Luise Altenhofen, Annetrud Münch, Katharina Schmitz und Gretel Buhr bei, die 1973 die Gruppe auf Anregung von Diakon Stadtfeld mit begründet hatten.
