15 Schülerteams traten beim Bobbycar-Racing-Tag gegeneinander an
„Heiße Reifen“ bretterten über die Rennstrecke
Saffig. Das RWE-Gelände in der Rauschermühle verwandelte zur Racing-Arena. Rot-weiße Pylonen markierten eine 150 Meter lange Rennstrecke. Drei kniffelige Schikanen und eine große Stoppuhr im Zielbereich sorgten für das Flair einer echten Rennstrecke. Teams von drei RWE-Partnerschulen aus Andernach, Mayen und Plaidt starteten um Punkt 12 Uhr zum dritten Bobbycar-Rennen.
Die Aufgabe der letzten Wochen und des Renntags lautete: Ein Bobbycar ist mit einem vorgegebenen Akkuschrauber so umzubauen, dass es einen vorgegebenen Parcours mit einem Fahrer und Akkuschrauberantrieb möglichst schnell durchfährt. Seit Dezember vergangenen Jahres konnten die Schüler der Mittelstufen an ihrem Bobbycar schrauben und es zu einem „Rennbobbycar“ umfunktionieren. In den vergangenen Wochen wurde gesägt, geschweißt, gefeilt, gebohrt, gelötet und geschraubt, sodass beachtliche Rennbobbycars an der Startlinie standen.
Die Schülerteams konnten Preise in gleich mehreren Kategorien mit nach Hause nehmen: Gesucht wurden die schnellsten Teams und die kreativsten. Eine Jury vergab Punkte für technische Kreativität, handwerkliche Ausführung und Design. Dieser Innovationspreis ging in diesem Jahr an die IGS Plaidt. Das Team mit Fahrer Peter Bläser gewann auch den Preis für die beste Präsentation. Nach nur 47,20 Sekunden schoss das Team mit der Startnummer sieben um Tobias Bolz von der IGS Plaidt über die Ziellinie und sicherte sich den ersten Platz im Zeitfahren. „Unser Ziel ist es, mehr junge Menschen für Technik und Naturwissenschaft zu begeistern. Die Schüler sollen erfahren, wie spannend Technik sein kann und darüber hinaus auch ihr eigenes Talent entdecken“, erklärt Albert Heinen, Leiter des RWE Aus- und Weiterbildungszentrums Rauschermühle.
Nach der Siegerehrung feierten Fahrer und Teammitglieder gemeinsam. Grund dazu hatten sie alle, denn als Sieger gehen bei dieser Veranstaltung alle nach Hause - die Teilnehmer, Fachlehrer, Schulen und RWE. Karin Butter, Konrektorin und Fachlehrerin für Technik und Naturwissenschaften an der Albert-Schweitzer-Realschule plus in Mayen: „Beim Bobbycar-Racing wird der Spaßfaktor mit technischem Verständnis verbunden. Die Schüler lernen mithilfe der RWE-Auszubildenden am Wettkampftag selbst, zwischen den Rennen ihr Bobbycar zu modifizieren. Auch die Betreuungslehrer führen Fachgespräche am Rande der Rennstrecke und planen schon für das kommende Jahr.“
RWE unterstützt die Schulen als Pate im Rahmen der deutschlandweiten Bildungsinitiative „3malE - Bildung mit Energie“. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen über das Entdecken, Erforschen und Erleben von Energie für Technik zu begeistern und sie dazu zu motivieren, sich engagiert mit Energiefragen auseinanderzusetzen. Herzstück der Initiative ist das Internet Portal www.3malE.de, das sich gezielt an Schüler aller Altersklassen, Eltern, Lehrer, Studierende und Dozenten wendet.
Pressemitteilung
RWE Deutschland AG
Aufgabe war es, einen vorgegebenen Parcours mit einem Fahrer und Akkuschrauberantrieb möglichst schnell zu durchfahren.
