Mit Tanz und Teamgeist
Hip-Hop-Projekt stärkt junge Menschen und fördert Begegnung
aus Bad Neuenahr-Ahrweiler
Mayen. Musik verbindet – unabhängig von Sprache oder Herkunft. Unter diesem Gedanken hat das Psychosoziale Zentrum (PSZ) des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. Anfang Juli ein viertägiges Hip-Hop-Projekt für Kinder und Jugendliche mit Flucht- und Migrationsgeschichte durchgeführt. In den Räumlichkeiten des Hauses der Jugend Mayen erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich kreativ auszuprobieren, neue Fähigkeiten zu entdecken und Gemeinschaft zu erleben.
Um den unterschiedlichen Altersgruppen gerecht zu werden, wurde in zwei Gruppen für Kinder von sechs bis neun sowie zehn bis 13 Jahren trainiert. Unter Anleitung der Tanzlehrerin Tanja Sirotkin erlernten die Kinder und Jugendlichen altersgerechte Hip-Hop-Grundlagen und entwickelten gemeinsam Choreografien. Dabei standen nicht nur Musik und Bewegung im Mittelpunkt, sondern auch Teamgeist, gegenseitige Unterstützung, Kreativität und Selbstvertrauen. Begleitet wurden die Teilnehmenden von den Gruppenleitungen Simon Schmitten und Christina Piel.
Die Begeisterung war während des gesamten Projekts spürbar. Einige Teilnehmende übten die Choreografien sogar zu Hause weiter, neue Freundschaften entstanden und viele berichteten, dass sie den Alltag beim Tanzen für einige Stunden vergessen konnten. Das gemeinsame Ziel verbindet alle: Beim Fest der Kulturen in Mayen am 19. September möchten die Kinder und Jugendlichen ihre erarbeiteten Choreografien voller Stolz präsentieren.
Das Projekt zeigt, wie kreative Freizeitangebote Begegnungen über kulturelle Grenzen hinweg ermöglichen und Teilhabe fördern können. Ein besonderer Dank gilt der Stadt Mayen, die die Räumlichkeiten im Haus der Jugend für das Projekt zur Verfügung gestellt hat.
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Die Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, um altersgerechte Choreografien einzuüben. Foto: Simon Schmitten