Zertifizierte Beratungsstelle des St. Elisabeth Mayen informierte umfassend
Inkontinenz der Frau muss kein Tabuthema sein
Mayen. Als eine „rundum gelungene Sache“ bezeichnete Dr. Dominik Geibel, leitender Oberarzt im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein St. Elisabeth Mayen, die Patientenveranstaltung im Rahmen der sogenannten World Continence Week. Der Mediziner rief, und viele kamen trotz der Hitze, ging es doch um das Thema Inkontinenz - ein Thema, das sowohl Alt wie auch Jung betreffen kann. Dr. Dominik Geibel hielt einen Vortrag über verschiedene Formen der Inkontinenz, deren Risikofaktoren bei Frauen mit Schwangerschaft, Geburt, Östrogenmangel und häufigen Harnwegsinfektionen vielfältig sein können. Nachdem der leitende Oberarzt die konservativen Therapien vorgestellt hatte, informierte sein Kollege Dr. Ford Cheikh Baker über operative Therapiemöglichkeiten. Als Gast begrüßte man Bryan Baily, seines Zeichens Urologe, der, auf Nachfrage eines Patienten, aus dem Stehgreif über Inkontinenz des Mannes berichtete. Ebenfalls als Gast konnte man die Physiotherapeutin Sigrid Seul-Schüttler gewinnen, die als Mitglied der Elternschule den aufmerksamen Zuhörern den Beckenboden sehr lebendig erklärte und sogar einfache und praktische Übungen mit den Anwesenden durchführte. „Das wichtigste bei der Therapie“, so betonte Geibel abschließend, „ist, dass alle beteiligten Disziplinen zum Wohle der Patienten zusammenarbeiten und das Thema aus der Tabuzone holen.“ Das St. Elisabeth Mayen ist zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft und hatte zum Vortrag über Blasenschwäche der Frau eingeladen.
