Filmvorstellung im Corso Kino Mayen berührte
Kinoabend zur bundesweiten Aktionswoche Alkohol
aus Bad Neuenahr-Ahrweiler
Mayen. Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Alkohol wurde im Corso Kino Mayen der Film „Die guten und die besseren Tage“ gezeigt. Der Film wurde ausgewählt, um im Rahmen der Aktionswoche auf das Thema Alkohol und Abhängigkeit aufmerksam zu machen und für das Thema zu sensibilisieren.
Eine halbe Stunde vor Filmbeginn stand das Team der Suchtberatungsstelle der Caritas in Mayen mit Informationsmaterialien im Foyer zur Verfügung. Außerdem wurden an der Kinotheke alkoholfreie Cocktails („Mocktails“) ausgeschenkt und Spenden für die Kinder- und Jugendgruppen für Kinder aus sucht- und/oder psychisch belasteten Familien gesammelt. Der Erlös wird für die Sommerferienaktion der Kindergruppen genutzt.
Nach dem Film stand das Team für Rückfragen oder weitere Anliegen bereit. Das Feedback sowohl zum Film als auch zu den zwei angebotenen Mocktails war durchweg sehr positiv. Im Anschluss tauschten sich einige Gäste untereinander und mit den Mitarbeitenden der Caritas zum Thema Alkohol aus. Der Film hat viele berührt und wurde sehr positiv angenommen. Der Ausschank der Mocktails sollte verdeutlichen, dass Genuss ohne Alkohol erlebt werden kann und dass Abstinenz keinen Verzicht auf Genuss bedeutet.
Wer die Kinder- und Jugendgruppen für Kinder aus sucht- und/oder psychisch belasteten Familien unterstützen möchte, kann mit einer Spende Stabilität, Sicherheit und Zukunftschancen schenken. In diesen Gruppen erleben die Kinder ein Stück Normalität: Sie finden Gehör, Geborgenheit und Entlastung. Sie genießen gemeinsame Mahlzeiten, erfahren Gemeinschaft und Freude bei Ausflügen, Spielen und kreativen Aktivitäten. So können sie für einige Stunden ihre oft schwierige Situation zu Hause vergessen und einfach Kind sein. Spenden an Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e. V., DE14 3706 0193 3008 6440 20, Pax Bank eG, Stichwort „Kinder- & Jugendgruppen Suchtberatung“
Weitere Themen
Die Caritas-Mitarbeiterinnen schenkten Mocktails aus und machten damit deutlich: Genuss kann ohne Alkohol erlebt werden, Abstinenz ist kein Verzicht auf Genuss. Foto: Ruth Fischer