Junge Union Stadtverband Mayen
„Kommunalpolitischer Führerschein“ auf der Zielgeraden
Mayen. Mit dem Jahr geht auch die Veranstaltungsreihe der Jungen Union Mayen zum „kommunalpolitischen Führerschein“ dem Ende entgegen. Zur vorletzten Veranstaltung traf sich die JU Mayen unlängst mit Bernhard Mauel, dem ersten Kreisbeigeordneten und CDU-Fraktionsvorsitzendem im Mayener Stadtrat. Mauel stellte sich dabei der Aufgabe, die bisherigen Teilbereiche Verwaltungsstruktur, Haushalt, Kommunalrecht, Wirtschaft und Gesellschaften unter einem Dach zusammenzufassen und einen Blick auf den praktischen Ansatz des „Politik machens“ zu werfen. Diese Zielsetzung baute er anschaulich in eine Übersicht der politischen Veränderungen in der Stadt Mayen in den letzten Jahrzehnten ein. Um Zukunftsperspektiven zu entwickeln, die auch in der letzten Veranstaltung der Reihe im Dezember Thema sein werden, hält die Junge Union Mayen es für notwendig, vergangene Entwicklungen zu kennen und damit Sachverhalte auch in ihrer Historie beurteilen zu können.
In der genaueren Betrachtung der Position Mayens im Altkreis Mayen wurde deutlich, welch wichtiger und großer Behördenstandort Mayen mit zum Beispiel der Polizeidirektion, der Verwaltungsfachschule, dem Amtsgericht und dem Jugendamt war und ist. Unter dem Strich wurde klar, dass Mayen als Mittelzentrum in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung verloren und prosperierende Städte im näheren Umfeld (wie Polch und Mendig) an Bedeutung gewonnen haben. Trotzdem gibt es in Mayen zum Beispiel ungleich mehr Behörden als etwa im deutlich größeren Andernach. Auch die Mayener Wirtschaftskraft ist eine der höchsten im Kreisgebiet. Jedoch wird beim Blick in die Vergangenheit klar, dass gerade in der Einwohnerentwicklung Mayens die Einwohnerzahl nicht gestiegen ist, wie es der Bedeutung als große kreisangehörige Stadt angemessen wäre, sondern im Gegenteil sogar gesunken ist.
Der Mayener JU-Vorsitzende Martin Reis sagte zum Abschluss: „Mayen ist in einigen Punkten weiterhin gut aufgestellt. Um allerdings in den nächsten 20 bis 30 Jahren diese Stärken zu bewahren und bei den Schwachstellen aufzuholen, bedarf es einer weitsichtigen Politik. Unerlässliche Schwerpunkte müssen beispielsweise die Entwicklung neuer Gewerbeflächen und eine nachhaltigere Haushaltsführung sein.“ Interessant für die Jungen Unionler war auch der Blick auf viele historische Personen der Mayener Politik wie zum Beispiel die Oberbürgermeister Dr. Dahmen, Dr. Vogels, Nell, Laux und Fischer oder auch die in der Stadtpolitik sehr aktiven Landtagsabgeordneten Paul Knüpper und Hans Seichter. Nähere Auskunft zur Arbeit der Jungen Union gibt es beim Stadtverbandsvorsitzenden Martin Reis (martin_reis@gmx.de).
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