Ehrenurkunde des Jubelklubs SV Rheinland Mayen für den Weltstar
Mario Adorf zum Ehrenmitglied ernannt!
Mayen. Gerade mal hatte man seitens der Stadt Mayen den in der Eifelstadt aufgewachsenen Weltstar Mario Adorf in Anerkennung seines Lebenswerkes und des immensen Einsatzes als Pate der Burgfestspiele seiner Heimatstadt mit der Enthüllung des vom oberen Marktplatz über die Burgbrücke bis zur Siegfriedstraße verlaufenden „Mario Adorf Burgweges“ geehrt, da wurde ihm eine weitere Auszeichnung durch die Sportkameraden des SV Rheinland Mayen zuteil. Die Verantwortlichen des in diesem Jahre sein 100. Bestehen feiernden Vereins, der 1. Vorsitzende Rolf Schäfer, der 2. Vorsitzende Herwig Weiner und der Vorsitzende des Spielausschusses, Hans Werner Giel, nutzten beim Empfang in den Repräsentationsräumen der Genovevaburg die Gelegenheit, „ihren Mario“ zum Ehrenmitglied des SV Rheinland Mayen zu erklären. Und dies per Urkunde mit Brief und Siegel.
Natürlich wurde auch dabei die Erinnerung an herrliche sportliche Zeiten wach. Denn Adorf war in den Jahren von 1947 bis 1950 im Boxverein und im Fußballverein der Rheinländer sehr aktiv, kickte dort mit bekannten Spielern wie Toni Schwarz oder Kurt Waldorf.
Klar, dass der 83-jährige Mario noch gerne an die Zeiten seiner Jugend denkt: „Ich weiß noch, als wir damals mit der B-Jugend mittels eines „Holzgasers“ zum Fußballspiel nach Andernach befördert wurden. Nun, bedingt durch den Gestank verließen wir taumelnd das Auto. Das Spiel haben wir natürlich verloren“, so der Mime, der in dieser Zeit als Tormann im Einsatz war.
Seine Mutter, die als Näherin den Unterhalt verdiente, fertigte ihm die Knieschützer dazu. Klar, dass „Oose Mario“, gemeinsam mit den „Rheinländern“ in den altehrwürdigen Räumen der Genovevaburg deren Traditions-Hymne anstimmte. „Grün und weiß - wie lieb ich Dich“. Und er konnte noch jedes einzelne Wort des Textes, stimmte sogar noch die 2. Strophe an, die da heißt: „Mohamed war ein Prophet“. Nun, man braucht kein Prophet zu sein, um zu wissen, dass Mario Adorf immer ein Anhänger der „Rheinländer“ sein wird. Wetten, dass?
Einige Exemplare wurden natürlich direkt mit dem Autogramme des frischgebackenen Ehrenmitgliedes versehen.
Herwig Weiner, der 2. Vorsitzende der Rheinländer, (mitte) überreichte Mario Adorf die Ausgabe der Jubiläumsschrift.
Die Urkundenübergabe an Mario Adorf, der Ehrenmitglied des SV Rheinland Mayen wurde, hier mit Rolf Schäfer, Herwig Weiner, Mario Adorf, Hans Werner Giel und OB Wolfgang Treis (v.li.). Fotos: -BS-
Klar, dass Adorf begeistert die Vereinshymne: „Grün und weiß - wie lieb ich Dich“ mitsang.
