Jugendliche aus Lebenshilfegruppen möchten Erinnerung an die Verstorbenen in Mayen lebendig halten
Mayener Jugendliche lernen aus der Geschichte
Großes Lob von den Verantwortlichen: Jugendliche säubern und reinigen Kriegsgräber auf Mayener Friedhofsareal
Mayen. Ortstermin an einer geschichtsträchtigen Stelle, an den Gräbern der Kriegsopfer auf dem Mayener Friedhof. Ein Areal, das eigentlich immer vor Sauberkeit erstrahlen sollte, denn dort weht der Atem der Erinnerung an die Menschen, die für uns alle, für Recht und Freiheit ihr Leben ließen – ob nun im Ersten oder im Zweiten Weltkrieg.
„So etwas darf nie mehr passieren, dass Menschen in einem unsinnigen Krieg sterben. In der Welt bestehen zur Zeit viele Krisenherde, sozusagen bald vor unserer Haustür. Hier seht ihr hautnah, wie schlimm das enden kann“, so Lebenshilfe-Chef Josef Brodam zu den Anwesenden, darunter die Kollegen Stefan Johann und Christoph Michels, Frau Bettina Hörter, Beauftragte der Kriegsgräberfürsorge und Wolfgang Seul von der Stadt Mayen.
Die „Hauptpersonen“ an diesem Donnerstag in der vergangenen Woche waren aber die Jungs aus den Gruppen der Lebenshilfe. Bei einer Fahrt zu den Gräberfeldern im französischen Verdun war in ihnen der Gedanke gereift, etwas für die Verstorbenen in Mayen zu tun, ihre Grabstätten, ein bedeutender Erinnerungsort, würdig zu gestalten.
Jugendliche wollen Grabstätten der Kriegstoten würdig gestalten
Und dies sind außer dem großen Mittelfeld bis zum Hochkreuz noch zwei weitere seitliche Felder sowie zwei Grabstätten russischer Soldaten. Da wird immer gesagt: „Unsere Jugend ist schlecht.“ In diesem Falle beweisen die jungen Menschen das Gegenteil. „Wir werden euch mit Werkzeug, Spaten, Bürsten zum Reinigen der Steine und natürlich mit Rat und Tat unterstützen“, versicherte Wolfgang Seul den Jungs.
Den Kriegsopfern ihre Identität zurückgeben
Aufmerksam lauschten die jungen hilfsbereiten Menschen den Ausführungen von Bettina Hörter: „Mit Euch gibt es Menschen, die an diese Toten denken, das ist gelebte Geschichte. Wenn ihr die Steine gereinigt habt, und wir die Namen lesen können, dann werde ich mit Euch im Internet auf Suche gehen, um vielleicht mehr über diese Soldaten heraus zu finden und damit diesen, ihren Steinen ein Gesicht geben“, so Frau Hörter.
Vielleicht findet man auf diesem Wege ja auch Angehörige, die sicherlich viel erzählen können. Nun, die Jungs machten sich schon einmal an die „Probearbeit“, denn bald geht es los und dann wird es Ernst. Josef Brodam brachte es mit einem Satz auf den Punkt: „Danke für Eure sinnvolle Arbeit - die Lebenshilfe ist stolz auf Euch“.
Mit großem Interesse lauschten die Jungs den Ausführungen von Bettina Hörter von der Kriegsgräberfürsorge.
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