Nachbarschaft „Im Vogelsang“ spendete Glühweinfest-Erlös
320 Euro für die DRK Ortsgruppe Ettringen
Ettringen. „Hilfe ist für uns eine Selbstverständlichkeit, jeder kann irgendwann einmal in die Lage kommen, das DRK in Anspruch zu nehmen“ so Bärbel Dedenbach und Ferd May, beides Nachbarn aus dem Bereich „im Vogelsang“. Aus diesem Grunde hatte man die Idee, den Erlös des letzten „Glühweinfestes“, beim Anwohner „Sefko“ in ihrem Distrikt, zu dem auch viele weitere Bürger Ettringens gekommen waren, zu spenden. Für die ganze Nachbarschaft stand sofort fest, das Geld bekommen die engagierten Rot Kreuzler im Heimatort. Dessen Ortsgruppe ist seit einiger Zeit bemüht, sich auch in mühevoller Eigenarbeit bei der Renovierung ihrer Halle, eine „Bleibe“ zu schaffen. „Wir können jeden Cent gut gebrauchen“, erläuterten der DRK Ortsgruppen-Vorsitzende Heinz-Werner Kleine-Natrop und sein Kollege, der Bereitschaftsleiter Nico Syré, bei der Scheckübergabe. „Wir waren gleich der Meinung, dass dieses Geld in der Gemeinde bleiben sollte“, so die edlen Spender. Für den DRK-Boss ist klar: „Ich freue mich riesig über die Unterstützung für unser neues DRK Heim. Das Geld können wir sehr gut gebrauchen. Es gibt noch viele Kleinarbeiten, und die kosten auch noch einiges. Und wie heißt es so schön: Jeder Tropfen höhlt den Stein. Diese Spendenfreudigkeit der Ettringer zeigt uns darüber hinaus auch, dass die Bürgerinnen und Bürger unsere Arbeit und unseren Einsatz bei Tag und Nacht zu schätzen wissen“. Sage und schreibe 15.000 Euro sind bisher als Spenden eingegangen. Nun, das motiviert doch zur Nachahmung. Um den Estrich brauchen sich die DRK-Aktiven jedenfalls keine Sorgen zu machen. Die Aufgabe hat schon Estrich-Experte Sefko Hasamovic im Rahmen einer Sachspende übernommen.
BS
