Ehrenamtliches Engagement der Matthias- und Jakobus-Freunde am Jakobsweg in Andernach
Pilger und Wanderer erhalten „wegweisende Informationen“
Andernach. Dass der Jakobsweg nicht nur durch Frankreich und Spanien führt, sondern „vor der eigenen Haustür“ beginnt, findet der Pilger- und Wanderfreund auch in der Region immer wieder bestätigt. Hinweisschilder und Pilgerstelen aus Basalt mit der gelben Jakobusmuschel auf blauem Grund geben ihm eine ausgesprochen gute Orientierung auf den hiesigen Camino-Pilgerwegen. Eifel- und Mosel-Camino sowie der linksrheinische Jakobsweg werden zunehmend stark von - auch „auswärtigen“ - Pilgern genutzt, die Richtung Matthiasgrab in Trier und Jakobus-Grabesstätte in Santiago de Compostela unterwegs sind.
„Wegweisende Informationen“
In Andernach werden die Jakobs- und Matthiaspilger und sonstige Wanderfreunde nunmehr eine zusätzliche Orientierungs-Möglichkeit haben: Eine Informationstafel zeigt, mit örtlichen Zusatzinformationen, die Wegführung des Eifel-Camino (ab Andernach-Namedy) und des linksrheinischen Jakobsweges (ab Köln) auf.
„Da sich beide Wege in Andernach kreuzen, bot sich der hiesige Standort für die Info-Tafel geradezu an“, erläuterten die Pilgerakteure der Mayener St. Matthias-Bruderschaft (SMB) und der St. Jakobus-Gesellschaft ihre Initiative zur Aufstellung der Tafel, die nunmehr am Andernacher Rheinufer ihrer Bestimmung übergeben wurde.
„Die Umsetzung dieser Pilger-Service-Idee war aber nur möglich durch Unterstützung der Stadt Andernach und entsprechendes Sponsoring“, richtete SMB-Brudermeister Heinz Schäfer seinen Dank an den Andernacher Oberbürgermeister Achim Hütten und den Vorsitzenden des Vorstandes der KSK, Peter Schaaf. OB Achim Hütten machte deutlich, dass die Stadt Andernach derartige Initiativen gerne mittrage, und dankte stellvertretend den Pilger-Akteuren Franz Blaeser, Josef Nonn und Heinz Schäfer für ihr ehrenamtliches Engagement.
Bei dem gemeinsamen Gedankenaustausch zur Möglichkeit weiterer Standorte für Info-Tafeln wurden zwar entsprechende Ideen deutlich. „Sie lassen sich aber nur verwirklichen, wenn die am Camino liegenden Gemeinden sich beteiligen, auch finanziell. Das Bewusstsein des hieraus erreichbaren Marketing-Effektes für die Gemeinde und ihre Umgebung ist leider (noch) nicht überall vorhanden“, ermuntern die Pilgerakteure zu einer positiven Grundeinstellung und (weiteren) Unterstützung ihres ehrenamtlichen Engagements.
„Pilgern verbindet“ - dies wurde im gemeinsamen Gespräch und Zusammenwirken zwischen Pilgern und Kommunal-Verantwortlichen deutlich.
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