Radsportler zu Gast beim holländischen Frühjahrsklassiker
RSC Mayen beim Amstel Gold Race
aus Mayen
Mayen. Ob „Paris-Roubaix“, die „Flandern-Rundfahrt“ oder „Lüttich-Bastogne-Lüttich“: die berühmten „Frühjahrsklassiker“ des Radsports ziehen jedes Jahr zwischen März und April unzählige Radsportler in Belgien, Frankreich und Holland in ihren Bann.
Neben den Profi-Rennen bietet mittlerweile fast jeder Klassiker auch eine Jedermann-Version an, wo die Hobbysportler auf den Original-Routen am Tag vor den Profis fahren und die begeisternde Atmosphäre hautnah miterleben. Der RSC Mayen ist seit vielen Jahren bei mindestens einem der Klassiker pro Jahr dabei, diesmal ging es erneut mit einer 20-köpfigen Mannschaft zum „Amstel-Gold-Race“ in die Provinz „Limburg“ nach Holland.
Bei der „Toerversie“ des „Frühjahrsklassikers“ absolvierten die Mayener in Kleingruppen verschiedene Streckenlängen von 65, 150, 200 oder 240 Kilometern, die mit Start in Valkenburg auf einer verwinkelten Route die gleichen 22 kurz-knackigen Anstiege bereithielt, die tags darauf auch die Profis unter die Räder nahmen. „Cauberg“, „Bemelerberg“ oder „Keutenberg“ - die bekannten Anstiege verlangten nicht nur den Mayener, sondern insgesamt 15000 Teilnehmern alles ab. Der Großteil der Mayener fuhr auf der schweren 240km-Langstrecke und fand weitgehend schönes Frühlingswetter sowie eine tolle Organisation vor.
Lediglich am Nachmittag setzte leider starker Regen ein, der die letzten Starter auf dem Weg ins Ziel komplett durchnässte. Der riesigen Finisher-Party im Ziel tat dies jedoch keinen Abbruch, gemeinsam mit den feiernden Gastgebern ließen es die Mayener bei lauter Musik und toller Stimmung richtig krachen.Dem Profi-Rennen am Sonntag wohnten einige RSCler dann verteilt an verschiedenen Streckenpunkten bei. Auch hier war die Stimmung erneut hervorragend und machte sogleich Lust auf kommende Radsport-Höhepunkte der noch jungen Saison.
Ausgelassene Stimmung der Mayener Radsportler im Ziel des „Amstel Gold Race“ in Valkenburg. Foto: Martin Schäfer
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