Lokalsport | 16.08.2026, 11:33 Uhr

Fußball-Bezirksliga Mitte, zweiter Spieltag

Robin Rohr traf gegen Nico Fogolin ins eigene Tor

Yannik Idczak (links) hatte auf der rechten Abwehrseite gegen die Mendiger Marius Wingenbach (rechts) und Melih Taha Begen alle Hände voll zu tun. Foto: SK
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SV Eintracht Mendig behielt bei der SG Maifeld-Elztal mit 4:1 (3:0) die Oberhand

Gering. Rheinlandliga-Absteiger SV Eintracht Mendig ist angekommen in der Fußball-Bezirksliga Mitte: Das Team von Trainer Damir Mrkalj setzte sich am zweiten Spieltag der noch jungen Saison beim Aufsteiger SG Maifeld-Elztal mit 4:1 (3:0) durch. 180 Zuschauer auf dem Rasenplatz in Gering sahen eine Partie, in der nur kurz nach der Pause ein wenig Spannung aufkam.

„Die Art und Weise, wie wir heute aufgetreten sind, hat mir sehr gefallen. Qualität allein reicht auf der Alm nicht, hier sind andere Kriterien wie Einsatzbereitschaft und das nötige Zweikampfverhalten gefragt. Das haben wir eindrucksvoll gezeigt“, freute sich Mrkalj. „Wir sind keine Schülermannschaft mehr, obwohl ich mit Noah Rauschning, Arijan Alija, Gerald Sebastian McConnell und Niklas Volk wieder vier Nachwuchsakteure eingewechselt habe.“

Der überragende SV-Kapitän Matthias Wengenroth, der sich zuletzt über seinen verschossenen Elfmeter in der Partie gegen Rübenach mächtig geärgert hatte, brachte sein Team mit zwei perfekten Freistößen mit 2:0 in Führung: Den ersten schlenzte er mit seinem starken rechten Fuß aus 25 Meter in den linken Winkel (20.), den zweiten schoss er mit brachialer Gewalt flach ins rechte untere Eck (33.). Vier Minuten später unterlief dem Maifelder Yannik Idczak ein unglückliches Eigentor, als er den Ball mit der Brust zu Schlussmann Florian Geisler abtropfen lassen wollte.

Nach Wiederanpfiff landete auf der Gegenseite ein Kopfball von Wengenroth auf der Latte (51.), ein 4:0 für die Gäste wäre auch zu viel des Guten gewesen. 180 Sekunden später stolperte Eintracht-Stammtorhüter Robin Rohr, von Beginn an als Feldspieler dabei, das Spielgerät an SV-Torhüter Nico Fogolin zum 1:3 über die Linie. Eine mögliche Aufholjagd verhinderte SG-Verteidiger Jan Fasel, der sich in der gleichen Aktion zu einer Tätlichkeit gegen Wengenroth hinreißen ließ und die Rote Karte sah. In Überzahl geriet die Eintracht nicht mehr in Gefahr. Nach einem Konter machte Neuzugang Marius Wingenbach endgültig den Deckel drauf (77.).

„Ich habe meinen Spielern in der Pause gesagt, dass sie weiter konzentriert bleiben müssen. Das haben sie getan. Auf der Alm schockt mich nichts mehr, ich habe hier schon so viel erlebt“, verdeutlichte Mrkalj. Sein Gegenüber ärgerte sich. „Wir spielen einen passablen Ball, sind allerdings viel zu brav und wissen nicht, was den Fußball ausmacht“, erklärte SG-Trainer Daniel Fischer. „Wenn beispielsweise Wengenroth bei uns aufgelaufen wäre, dann hätte es ganz anders ausgesehen.“

SG Maifeld-Elztal: Florian Geisler, Jan Fasel, Noah Ostrominski, Jan Düllberg (55. Johannes Meißner), Niclas Lohn, Eliah Ostrominski, Jonas Hemgesberg, Leonard Groz (55. Danylo Manko), Aaron Weidle, Yannik Idczak, René Durben.

SV Eintracht Mendig: Nico Fogolin, Robin Rohr, Michael Koch (85. Noah Rauschning), Matthias Wengenroth (90. + 5 Arijan Alija), Brice Braquin (87. Gerald Sebastian McConnell), Dama Kanouté (80. Niklas Volk), Adrian Medic, Alexej Eberhardt, Melih Taha Begen, Marius Wingenbach, Joel Maas.

Schiedsrichter: Frederic Lotzer (Koblenz).

Zuschauer: 180.

Torfolge: 0:1, 0:2 Matthias Wengenroth (20., 33.), 0:3 Yannik Idczak (37., Eigentor), 1:3 Robin Rohr (54., Eigentor), 1:4 Marius Wingenbach (77.).

Besonderheit: Rote Karte für Jan Fasel (55., SG Maifeld-Elztal) wegen einer Tätlichkeit an Matthias Wengenroth.

Nächste Aufgaben für die SG Maifeld-Elztal: am Sonntag, 23. August, um 14.45 Uhr bei der SG Liebshausen und am Mittwoch, 26. August, um 20 Uhr gegen den FC Emmelshausen-Karbach II.

Nächste Aufgabe für den SV Eintracht Mendig: am Samstag, 22. August, um 18.30 Uhr gegen den FC Germania Metternich. (SK)

Yannik Idczak (links) hatte auf der rechten Abwehrseite gegen die Mendiger Marius Wingenbach (rechts) und Melih Taha Begen alle Hände voll zu tun. Foto: SK Foto: Stefan Schmitz

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