Benediktinerabtei Maria Laach
Rundweg am Laacher See
Überschwemmungsbereiche gesichert
Maria Laach. Im Verlauf der letzten zehn Jahre kam es immer wieder zu Überschwemmungen von Teilbereichen des Uferweges rund um den Laacher See, die ein Umwandern des Sees erschwerten oder manchmal sogar unmöglich machten. Insbesondere der Bereich zwischen Campingplatz und Hofladen war vornehmlich betroffen, da hier der Höhenunterschied zwischen Seespiegel und Wanderweg nur sehr gering ist.
Intensive Regenfälle sorgen für Überschwemmungen
Intensive Regenphasen sind die Ursache dieses Zustandes. Die Abflussmenge des Delius-Stollens ist begrenzt und die hangseitigen, morastigen Wiesen können kein Wasser aufnehmen. So laufen die Wassermengen ungebremst oberflächlich Richtung See, direkt zum Wanderweg.^In 2012 errichtete die Firma „Holzbau Gebr. Müller“ in dem betroffenen Bereich einen zusätzlichen Holzsteg, der allerdings nicht ausreichte, um den Wassermassen bei starken Regenfällen Herr zu werden. Es stand ein weiterer Holzsteg zur Diskussion. Bei einer notwendigen Länge von etwa 100 Metern wurde aus Kostengründen darauf verzichtet und es wurde sich für eine grundlegende, fachgerechte Überarbeitung und Erhöhung der fraglichen Bereiche mit Lavamaterialien entschieden. Beginnend Ende Oktober wurden zuerst quer zum Weg Betonrohre eingebaut, um eine dammartig aufstauende Wirkung des nun wesentlich erhöhten Weges zu verhindern. Vorhandene Schlammmulden mussten ausgebaggert, Basaltlavamaterialien in unterschiedlicher Körnung herangeschafft und verarbeitet werden. Um eine Sperrung des Wanderweges zu vermeiden, arbeitete die Fa. Müller vorwiegend nachts, ohne dafür eine gesonderte Vergütung zu fordern. Darauf sei ausdrücklich dankend hingewiesen.
Ebenso erwähnt sei, dass die benötigten 120 Tonnen Lavamaterialien komplett durch die Gemeinde Nickenich gespendet wurden.
Die Arbeiten sind nun weitestgehend abgeschlossen. Nach einer Setzungsphase von etwa zwei Wochen müssen die Flächen lediglich noch einmal fein nachgearbeitet werden.
Die Überschwemmung von Dezember 2014 bis März 2015.
Auch bei Nacht wurden Bauarbeiten durchgeführt.
