Historic Monoposto Zandvoort
Simone Busch überzeugt bei Historic Monoposto Rennen in Zandvoort
aus Koblenz
Zandvoort/Mayen. Beim dritten Saisonlauf der Historic Monoposto vom 10. bis 12. Juli auf dem Formel-1-Kurs im niederländischen Zandvoort zeigte Simone „Moni“ Busch vom AC 1927 Mayen vor beeindruckender Strandkulisse eine starke Leistung. Rund 40 historische Formel-3-, Formel Ford 2000- und Formel Ford 1600-Fahrzeuge gingen bei sommerlichen Temperaturen an den Start.
„Volles Adrenalin-Programm mit anschließendem Sundowner am Strand – da lebe ich meinen Traum“, schwärmte die Westerwälderin von der besonderen Atmosphäre an der Nordseeküste.
Der Auftakt ins Rennwochenende verlief allerdings alles andere als optimal. Die kurze private Testsession am Freitag wurde durch einen Ölverlust eines Konkurrenten frühzeitig beeinträchtigt und brachte kaum verwertbare Erkenntnisse. Vor dem ersten Qualifying nutzte Busch die einmalige Lage der Rennstrecke noch für einen Sprung in die Nordsee. „Die Niederländer haben da schon eine einzigartige Location. Wir haben unseren Nürburgring – aber der Weg zum Strand ist dort doch deutlich weiter“, sagte sie mit einem Augenzwinkern.
Im ersten Qualifying blieb Busch erneut hinter ihren Möglichkeiten und musste das erste Rennen von Startplatz 26 aufnehmen. Im Rennen zeigte sie jedoch ihre bekannten Qualitäten: Mit zahlreichen sehenswerten Überholmanövern kämpfte sie sich bis auf Rang 20 nach vorne. Ein kleiner Fahrfehler in der Schlussphase der Hitzeschlacht kostete zwar noch eine Position, dennoch konnte sie mit ihrer Rennleistung zufrieden sein.
Am Sonntag gelang ihr im zweiten Qualifying die erhoffte Steigerung. Mit ihrer persönlichen Bestzeit in Zandvoort sicherte sie sich Startplatz 19. Das zweite Rennen wurde jedoch gleich zweimal durch Safety-Car-Phasen neutralisiert, wodurch kaum Zeit für weitere Aufholjagden blieb. Dennoch verbesserte sich Busch bis auf den 16. Platz und zog ein positives Fazit: „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Das Rennen hätte gerne noch ein paar Runden länger dauern dürfen.“
Nach drei Saisonläufen richtet sich der Blick nun bereits auf den nächsten Einsatz. In drei Wochen gastiert die Historic Monoposto im belgischen Zolder. Dort möchte Simone Busch ihre positive Entwicklung fortsetzen und weitere Punkte in einer der bestbesetzten historischen Formelserien Europas sammeln.
Pressemitteilung Automobil-Club 1927 Mayen e.V. im ADAC
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Simone Busch im Vorstart zum Historic Monoposto Race in Zandvoort. Foto: Färber-Motorsport