Albert-Schweitzer-Realschule besuchte die General-Delius-Kaserne in Kürrenberg
Spannende Einblicke hinter die Kulissen der Bundeswehr
Mayen. Ein wichtiger Schwerpunkt des Unterrichts in der Jahrgangsstufe 8 der Albert-Schweitzer-Realschule plus Mayen ist die Berufsorientierung, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen soll, Berufsfelder zu erkunden und eigene Interessen und Fähigkeiten zu erkennen. Betriebserkundungen sind ein geeignetes Mittel, um diese Einblicke zu gewähren.
Das Angebot des Zentrums für operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw), sich vor Ort über die Bundeswehr zu informieren, war daher ein willkommener Anlass für 45 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen für eine Betriebserkundung in der General-Delius-Kaserne in Kürrenberg. „Was macht ihr hier oben eigentlich?“, war eine der interessantesten Fragen, die zeigte, dass sogar die Kürrenberger Jugendlichen recht wenig über ihre unmittelbaren Nachbarn wussten. Dass mitten aus dem Kürrenberger Wald mit „Radio Andernach“ und „bwtv“ zwei weltweit zu empfangende Radio- bzw. Fernsehsender ihre Programme senden, war vielen neu. Wie Fernseh- bzw. Radiosendungen produziert werden und welche interessanten Berufsfelder damit verknüpft sind, waren ebenso interessante neue Informationen für die Schüler.
Weitere Informationen über Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr, Ausbildungsberufe der Bundeswehr im militärischen und zivilen Bereich sowie Einblicke in die Ausbildung, Ausrüstung und das tägliche Leben eines Soldaten bei der Bundeswehr rundeten das Bild ab. Eine Vielzahl von jungen, freundlichen Offizieren, aber auch zivilen Mitarbeitern nahm sich Zeit, um den Jugendlichen diese Einblicke zu gewähren und ihre Fragen zu beantworten. So sind Betriebserkundungen ein geeignetes Mittel, um Schülerinnen und Schüler zu informieren, aber auch, um ihnen Orientierung und nicht zuletzt neue Motivation zu geben, den Schulalltag erfolgreich zu meistern.
Laufen für den guten Zweck
Am Dienstag, 23. Juni, dem „Tag für Afrika“, führt die Albert-Schweitzer-Realschule plus erstmals einen Spendenlauf mit allen Schülern der fünften, siebten und neunten Klasse unter dem Motto „Kinder laufen für Kenia“ durch. Mit Hilfe von Sponsoren, die von den Schülern selbst gesucht werden, erhalten die Läufer einen bestimmten Geldbetrag pro gelaufene Schulrunde (circa 1.000 Meter). Innerhalb einer Stunde versuchen sie, so viele Runden wie möglich zu laufen. Die erlaufenen Spenden kommen in diesem Jahr zwei verschiedenen Projekten zugute. Zwei Drittel des Spendenbetrags ist für das Schulprojekt in dem Dorf Bura vorgesehen, das bereits im letzten Jahr durch einen kleinen Spendenlauf der damaligen fünften Klassen unterstützt wurde. Bura liegt in Kenia. Die dortige Schule wird von den St. Joseph Sisters geleitet. Der erste Teil der Schule konnte im Jahr 2014 dank der Hermann Marx Kenia Stiftung, der Unterstützung der Familie Rosenbaum und weiteren Sponsoren aus Mayen eröffnet werden. Mit den erlaufenen Spendeneinnahmen sollen die Schüler in Kenia bei der Inneneinrichtung sowie mit Schulbüchern und Spielgeräten unterstützt werden.
Ein Drittel der erlaufenen Spendensumme kommt den Kindern der Albert-Schweitzer-Realschule plus Schule zugute.
Die besonderen Ansprüche an die körperliche Fitness haben die Schüler beim Überwinden einer Hindernisbahn kennengelernt.
