Eine Stichwahl blieb ihm erspart
Timo Kanzinger ist der neue Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel
aus Kottenheim
Der CDU-Politiker erhielt 56,82 Prozent der Stimmen und ließ Michael Groß (27,86) und Christian Müller (15,32) hinter sich
Mayen. Der 44-jährige Offizier Timo Kanzinger aus Kehrig ist zum neuen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Vordereifel gewählt worden. Der CDU-Politiker erhielt 56,82 Prozent der Wählerstimmen, deutlich mehr als Michael Groß aus Kottenheim (27,86) von der Freien Wählergruppe Vordereifel und dem parteilosen Christian Müller (15,32) aus Langenfeld. Nach dem überraschenden Tod von Alfred Schomisch am 3. Januar 2026 war eine Neuwahl erforderlich.
„In erster Linie will ich einen sauberen Übergang bei der Bundeswehr. Wer mich kennt, der weiß, dass ich keine halben Sachen mache. Bis zum 1. Mai soll das über die Bühne sein“, blickte der neue Bürgermeister nach vorn. „Danach wollen wir die Feuerwehren auf ein neues Level heben und uns um die Kindergärten kümmern. Insgesamt habe ich sieben Thesen dafür entwickelt.“
Michael Groß war mit dem Ausgang nicht zufrieden: „Ich hatte schon mit einer Stichwahl gerechnet. Der Bürger hat entschieden, das müssen wir so akzeptieren.“ Für Christian Müller ging ein spannendes Abenteuer zu Ende: „Für den wenigen Aufwand, den ich betrieben habe, bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich hätte mich gefreut, wenn es Michael Groß in die Stichwahl geschafft hatte. Es hat aber nicht sollen sein.“ (SK)
Christian Müller (rechts, hier mit seiner Frau und Wahlleiter Christoph Kicherer) war mit seinem Ergebnis zufrieden. Foto: SK Foto: Stefan Schmitz
Michael Groß (rechts) hatte mit einer Stichwahl gerechnet. Foto: SK Foto: Stefan Schmitz
Wahlleiter Christoph Kicherer (links) gratuliert Timo Kanzinger zur Wahl. Foto: SK Foto: Stefan Schmitz
